Certain Freedoms Trade Wind
Hinter Trade Wind versteckt sich das nimmermüde Indie-Rock-Projekt um Jesse Barnett von Stick to Your Guns und Tom Williams von Stray from the Path, das nun sein zweites Album vorlegt.
Hinter Trade Wind versteckt sich das nimmermüde Indie-Rock-Projekt um Jesse Barnett von Stick to Your Guns und Tom Williams von Stray from the Path, das nun sein zweites Album vorlegt.
Auf seinem Debüt taucht Cokie the Clown in die tiefsten Tiefen der Psyche seines Erschaffers Fat Mike ein: Selbstmordgedanken, gebrochene Beziehungen, schwer depressive Balladen.
Diese surreal bittersüße Stimme, Weghören funktioniert hier nicht!
Erstmal ohne ihre Diamonds unterwegs präsentiert „nur“ Marina ihr viertes Album – ganz ohne fancy Alter Egos wie Electra Heart oder ähnlichen Schnickschnack.
Nach der „Evolution I“ kommt die „Evolution II“, no na. Was zunächst völlig logisch klingt, ist bei genauem Hinhören viel mehr als die chronologische Weiterentwicklung einer der spannendsten heimischen Künstlerinnen. Die besagte Evolution bedeutet tiefgreifendes musikalisches wie persönliches Wachstum und eine selbstermächtigende Befreiung von äußeren Erwartungen.
Psychedelischer Post-Punk aus London.
The Frame, The Swell Season, Once – Glen Hansard ist immer schon sehr produktiv, sowohl in einer Gruppe als auch alleine. Mit „This Wild Willing“ erscheint nun bereits sein viertes Soloalbum, in dem er zu gewohnten irischen Folk auch iranische Klänge hinzufügt, und das Ganze mit einer Instrumentenvielfalt, die wohl so einige Orchester neidisch machen würde, abrundet.
Kängurus können nicht rückwärts laufen, Clowns aus Melbourne offenbar auch nicht. Also heißt es für die Hardcore-Punker wohl mit großen Schritten nach vorne – und mit ganz schön Tempo. Auf ihrem vierten Langspieler „Nature/Nurture“ schaffen sie es, ihren Sound noch weiter auszubauen und ausgeklügelte Arrangements mit roher Energie zu verbinden.
Hört euch dieses verdammte Album an – es ist großartig!
Poppige Rockmusik aus Irland. Melodien zum Mitsingen und Schunkeln. Mit schmachtender Stimme vorgetragen, beliebig austauschbar, wurden diese so schon hundertmal gehört.
The Chemical Brothers haben sich als Pioniere des Big Beat in den 90ern einen fixen Platz in der Hall of Fame der elektronischen Musik gesichert. „No Geography“ ist ihr neuntes Studioalbum und wurde als musikalischer Befreiungsschlag angekündigt, der die Dance-Legenden Tom Rowlands und Ed Simons zurück zu ihren Wurzeln führen sollte.
Jeder hat wohl diese eine Band, mit der er aufgewachsen ist. Die vier Jungs von Snareset sind IN einer Band aufgewachsen. Bereits 2007 gegründet hat sie das Bandleben durch Teenagerjahre und die ersten Phasen des Erwachsenseins stark geprägt – und all diese Entwicklungen haben Snareset nun in Albumform gegossen.
James, wir wollen uns von dir in den Frühlig geleiten lassen – mit wohlig warmer, sanfter Melancholie, die sich wie Honig in Ohren und Gehirnwindungen verteilt und uns trotzdem nicht runterzieht.
Man muss schon eine ziemliche Miesepetergestalt sein, wenn man sich von PUP nicht beim Erstkontakt direkt in den Arm, in den Schwitzkasten und danach in die Kneipe (mit)nehmen lässt.
Mit Teenage Bottlerocket ist’s wie mit einer Schüssel voll Süßigkeiten: Das mag vielleicht nicht die nahrhafteste Mahlzeit des Tages sein, aber im richtigen Moment bekommt man einen solchen Fress-Flash, dass man nichts anderes mehr möchte.
Old School, New School, eine Prise Battlerap und R’n’B kombiniert mit krassen Trap- Beats und derben Texten, die sich jeglichem Reglement sowie Indizierung entziehen.
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