IngI Thorsteinn Einarsson
Auf „1;“ (one continued) folgt „IngI“ – eigentlich „Ingi“, doch das große i am Schluss bildet in Kombination mit dem Anfangs-i die römische Ziffer 2. Verstanden?
Auf „1;“ (one continued) folgt „IngI“ – eigentlich „Ingi“, doch das große i am Schluss bildet in Kombination mit dem Anfangs-i die römische Ziffer 2. Verstanden?
Die Wut ist etwas abgeflacht, die Power und die Passion bleiben aber auch auf ihrem Debütnachfolger das Flaggschiff der Feminist-Post-Hardcore-Truppe.
„Lass uns alles vermischen” – so lautet wohl das inoffizielle Motto von Buntspecht, denn genau so klingt ihr neues Album. Von Genregrenzen oder Schubladendenken scheinen die Sechs noch nie etwas gehört zu haben und das ist auch gut so! Es werden Einflüsse aus allen Richtungen kombiniert und zu einem gut durchdachten Gesamtkunstwerk zusammengefügt, das dennoch alles andere als verkopft klingt.
Die Könige des Bombastrocks melden sich nach zehn Jahren Funkstille endlich zurück und entfachen mit nur einem einzelnen, symbolischen Streichholz ein musikalisches Lauffeuer, das nach elf Nummern streckenweise nichts als verbrannte Erde zurücklässt.
Kann ein Film klingen? Oder Musik auf Leinwand projiziert werden? Nicht im synästhetischen Sinne – oder etwa doch?
Wenn so die Hölle klingt, müssen wir auch rein!
Say Yes Dog sind weit gereist und weit gekommen – und sie haben ein neues Album im Gepäck. Sehr passend betitelt verarbeitet das Trio in „Voyage“ die letzten vier Jahre, die es zum Beispiel nach Indien, Korea oder Vietnam geführt und mit einigen Umwegen – inklusive einem nur knapp vermiedenen Gefängnisaufenthalt – schließlich doch ans Ziel gebracht haben: zu einem ausgereiften Sound und einem würdigen Debütnachfolger.
Defeater sind wohl eine der prägendsten Bands im Bereich Melodic Hardcore, ihrem neuen Album fehlt jedoch ein
wenig die Weiterentwicklung.
Mehrstimmiger Gesang, ausgefeilte Gitarren- oder Trompetensolos und helle Querflöten-Triller … Queen Leer setzen sich auf ihrem Debüt musikalisch keine Grenzen.
Man mag darüber streiten, ob es Freud oder Leid ist, der letzte offizielle Ramone zu sein, der das „Gabba Gabba Hey!“ Schild nach der Schlacht um Rockaway Beach noch hinter sich herzieht.
Frank Carter rüstet sich für die kommende Tour mit den Foo Fighters – und danach.
Rollt in ein paar Wochen die Hitze übers Land, wird man die frohe Kunde von Balkonien bis zum Baggersee vernehmen: Die neue Platte von Fettes Brot ist Sommer pur!
Der fiese Nachbar holt sich sein DHL-Paket nicht ab und der Lift im Bahnhof seidelt nach Urin. Schöner kann man Wohlstandsmelancholie und Erste-Weltschmerz nicht abfeiern.
CDs und Schallplatten liegen am Sterbebett. Vielleicht wollte sich Fuzzman mit seinem Album „Hände weg von Allem“ noch ein letztes Mal gegen den digitalen Feldzug aufbäumen.
Watcho! In all der Zeit, die ich für dieses tolle Magazin schreibe, ist es mir noch nie so schwer gefallen, ein Album zu rezensieren. Nicht etwa, weil es schlecht ist – im Gegenteil.
Nach etwas mehr als acht Jahren meldet sich die Supergroup rund um Fall Out Boy-Gitarrist Joe Trohman wieder zurück.
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