Die Wöt wird si weiterdrahn Gnackwatschn
Eine gesunde Gnackwatschn hat noch niemandem geschadet, ebensowenig wie eine ordentliche Portion Selbstvertrauen.
Eine gesunde Gnackwatschn hat noch niemandem geschadet, ebensowenig wie eine ordentliche Portion Selbstvertrauen.
Nach dem Soloprojekt von Sängerin Adele veröffentlichen Within Temptation nun wieder gemeinsam ihr nächstes Studioalbum. „Resist“ ist gefüllt mit sehnsuchtsvollem Gesang, bombastischen Chören und teils überraschender Härte.
Mit Posaunen, Trompeten, Synthesizern und einem ganzen Orchester – benannt nach einer Festungsinsel vor der Küste Italiens, auf der auch der titelgebende Track entstanden ist, lädt „Gallipoli“ zu einer musikalischen Reise, auf der weder schiefe Töne noch kaputte Instrumente zu Hause bleiben müssen.
Emotionale, kompakt arrangierte Musik, mit wunderbaren Momenten voller melancholischer Hingabe.
Ihr Stil: Electronic Brass Music mit Gesellschaftskritik. Ihr Plan: „Die Menschen zum Tanzen bringen“. Und danach? Weltherrschaft?
Jetzt ist es offiziell: Bring The Horizon sind im Formatradio angekommen
Neun Jahre nach „Vom Vintage verweht“ holt Rapper Dendemann wieder zum rhetorischen Rundumschlag aus.
Wie der Titeltrack schon in den Lyrics klar formuliert, gibt sich der Künstler in „Assume Form“ erreichbarer als auf seinen letzten Scheiben. Anstelle von Melancholie und Einsamkeit tritt nun Intimität und ein Verlangen nach mehr. „I will be touchable by her. I will be reachable.“ Nach einem klaviergetriebenen Intro folgt ein abwechslungsreicher Mix aus verschiedensten […]
Auf ihren zehnten Langspieler zeigen sich Papa Roach mal wieder von ihrer experimentierfreudigen Seite. „Who Do You Trust?“ sei ihre „extremste Scheibe“ – das verspricht zumindest Frontmann Jacoby Shaddix.
Der Name ist Programm: Sänger Joakim Sveningsson verarbeitet auf dem neuen Album die letzten zwei Jahre – inklusive Trennung von seiner Lebensgefährtin und die Zeit danach, die er selbst wie ein „gigantisches Erdbeben“ beschreibt, das ihn lähmte. Dieser Schmerz wird beim Hören besonders durch teils sehr düstere Instrumentalisierung und ergreifende Lyrics deutlich.
Wer kann, der kann: Snacky Mike, Peter Horazdovsky, One Earth und Maurice Ernst von Bilderbuch brechen mit ihrem neuen Album die traditionellen Regeln der kommerziellen Musikindustrie und veröffentlichen ohne große Vorankündigung bzw. Promotion ihren nächsten Geniestreich „Mea Culpa“. Frohe Weihnachten!
Es scheint so, als würden Annen, May, Kantereit und Huck nahtlos dort anknüpfen, wo die letzten Töne ihres Debüts „Alles nix konkretes“ gerade erst verklungen sind.
Auch wenn sich dieses Musikphänomen in Kontinentaleuropa erst noch etwas weiter verbreiten muss, zählen The 1975 definitiv zu den spannendsten Popbands aus dem Vereinigten Königreich.
Stimme? Voluminös und gefühlvoll. Musik? Wir mögen Klavierbegleitung. Lyrics? Liebes-Struggles en masse.
Engstirniges Genredenken ist für die Texaner von Memphis May Fire nichts. Trotz des klaren Metalcore-Stempels schaffen es immer wieder Balladen und Popsongs auf ihre Platten. Diesmal nehmen diese jedoch überhand. Alles wird langsamer, der poppige und industrielle Einfluss wird stärker, das Geschrei rar. Kurz gesagt: „Broken“ poscht leider kaum.
Sie haben den Folk-Rock wieder stadionfähig gemacht: Ihre Hymnen sind die Schnittmenge aus Dylan, den besseren Kuschelrock-Hits und Kings of Leon. Sie veröffentlichen ihre Alben brav im Dreijahrestakt.
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