Eternal Nightmare Chelsea Grin
Mit Tom Barber haben Chelsea Grin einen adäquaten Ersatz für Alex Koehler ins Band-Boot geholt, der technisch sogar noch mehr auf der Pfanne hat.
Mit Tom Barber haben Chelsea Grin einen adäquaten Ersatz für Alex Koehler ins Band-Boot geholt, der technisch sogar noch mehr auf der Pfanne hat.
Ja, Brainfucks sind faszinierend. So sei auch deren Konstruktion und klangliche Realisierung kein Kinderspiel – Hieronymus Bosch hat seine Bilder ja auch nicht mal so auf die Leinwand geklatscht.
Willkommen in der sagenhaften Welt von Englands neuer Pop-Ikone Olly Alexander! Gut, Mikey Goldsworthy und Emre Türkmen sind natürlich auch noch dabei – doch auf dem Debütnachfolger tanzt vor allem Popprinz Olly stellvertretend für seine Generation durch den futuristischen Concrete Jungle.
Eines ist seit ihrem Debütalbum klar: Fight Songs never sounded so sweet!
Zu hoffen, dass die nächste Platte von Florence Welsh großartig wird, ist wie zu hoffen, dass im Frühling die Blumen wieder blühen.
Fehler machen ist toll! Die Boys beweisen auf ihrer neuen Platte, dass in uns eine Sehnsucht nach dem Scheitern schlummert, die es in unserer Hochleistungsgesellschaft mehr denn je nach außen zu tragen gilt.
Bullet For My Valentine machen Hard Rock kinderzimmertauglich.
Zurückbleibt das kreative Kernteam, die vier Comic-Maxerl, die mit „The Now Now“ in eigentümlicher Eintracht, noch leicht schwankend die Partybude wieder auf Vordermann bringen, die unzähligen herumstehenden Bierflaschen entsorgen, die überfüllten Aschenbecher ausleeren, einmal gescheit durchlüften und sich dann gegenseitig stützend der emotionalen Katermischung aus verblassender Euphorie und schwellender Melancholie hingeben. Bassist Murdoc ist nicht […]
17 Jahre sind seit ihrem Debütkonzert im August 2001 vergangen. 17 Jahre, in denen Astpai mehr als 800 Konzerte in über 20 Ländern weltweit gespielt und fünf Studioalben sowie mehrere EPs veröffentlicht haben. 17 Jahre, in denen Zock, Bernhard, Marco und Toni die österreichische Punkszene mit ihrem ganz eigenen Sound nachhaltig beeinflusst haben. 17 Jahre, in denen die Vier erwachsen geworden sind. Neben reduzierteren Tönen bleibt auf „True Capacity“ dennoch so manches beim Alten.
Wahnsinn, da muss man acht Jahre warten, bis die Bostoner um Ex-Dropkick Murphy Mike McColgan ein neues Album von der Kette lassen!
Wer Österreich raunzig, unfreundlich und grantig kennt und liebt, wird sich bei Granadas „Ge Bitte“ zunächst ein bisschen wundern, wie viel gute Laune und Tanzbereitschaft in der rot-weiß-roten Seele schlummert.
Das sechste Studioalbum der Neustadtpunks startet wie gewohnt mit einem Knall. Danach geht es aber ungewohnt milde zu: ein wenig ruhiger, ein wenig langsamer, weit melancholischer. Mit dieser Erkenntnis bewaffnet, wird es nach dem ersten Durchlauf jedoch sehr schwer, die Platte (jemals) wieder vom Plattenteller zu nehmen.
Eine Ska-Punk-Cover-Platte? Mein erster Gedanke war, dass man sowas heutzutage ungefähr so dringend braucht wie Kleingeld für eine Telefonzelle.
Bereits nach 60 Sekunden hat man das Gefühl, wieder die Schulbank zu drücken und heimlich während des Matheunterrichts das neue Album von Madsen auf seinem alten MP3-Player zu hören.
Mit einem Mann mehr und jeder Menge Wut im Bauch rechnen die Blackout Problems auf ihrer neuen Platte mit unserer verkackten Gesellschaft ab, verarbeiten Schicksalsschläge und legen einen musikalischen Flächenbrand.
Geschmeidiger Amy-Winehouse- Soul? Cooler R&B à la Lauryn Hill? Dezenter Rihanna- Pop-Appeal?
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