Neueste Posts in Neu & Laut

    The Spark That Moves Cancer Bats

    Geschrieben am von Ingo Donot

    Rein ohne anzuklopfen! Das machen die kanadischen HC-Metal-Punks Cancer Bats auf ihrem neuen Longplayer im doppelten Sinne: Gänzlich ohne Vorankündigung haben uns die Duracellmännchen um Sänger Liam einfach „The Spark That Moves“ plötzlich um die Ohren gehauen.

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    Irgendwas mit Liebe SIND

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Alpina Weiß – auf das, was war! Wer jetzt vielleicht keine Ahnung hat, wovon die Rede ist, vorab die Erklärung: Alpina Weiß ist ein absoluter Klassiker unter den Wandfarben und gleichzeitig auch ein Hit von SIND.

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    When I Take Your Hand Clara Luzia

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Clara Luzia zieht sich ins Private zurück: Statt biedermeierlicher Hausmusik erwartet uns in ihrem musikalischen Wohnzimmer jedoch distorted Storytelling in gewohnt süßem Englisch, heimeliges Schwelgen und der bekannte „Cosmic Bruise“-Pepp. Vernimmt man in gar manchem Song raue Gitarren, so scheinen sie ihre zart-rebellische Seite hervorzulocken. Geil! [BLAZER]

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    Zores Drangsal

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Primadonna Drangsal singt nun prätentiös auf Deutsch und zirkelt seinen 80s-Reminiszenzpop um die jungen Ärzte. Im Gesamten funktioniert dies dank einiger zusätzlicher Reibungspunkte im Sound grundlegend kohärenter als noch auf seinem hitfixierten Debüt, krankt am Ende aber an zu vielen belanglos plätschernden Trivialitäten hinter der Ästhetik. [GUTI]

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    Goods / Gods Hearts Hearts

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Sieht man sich Albumtitel und Trackliste genauer an, so erinnert die Betitelung zweifelsohne an Ästhetiken, die wir von Größen wie Fleet Foxes oder Bon Iver kennen. Interessante Musik braucht heutzutage anscheinend solch lexigrafische Schmankerl. Was das klangliche Resultat betrifft: Unstrittig auf Augenhöhe mit etwa James Blake und Alt-J. Wunderbar! [BLAZER]

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    Sugarcoat Crush

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Bei Dream Pop stellt sich immer die Frage: schöner Traum oder Albtraum? Crush schweben in ihrem auf einem DeLorean DMC-12 circa 40 Jahre zurück in die Zukunft und schon nach 10 Minuten fragt man sich, ob noch immer der erste Song läuft oder bereits der fünfte. Verhallende Gitarren verlieren sich in süßen Synthieklangwolken. Geschmackssache! [CHRI]

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    Tell Me How You Really Feel Courtney Barnett

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Der instinktiv Dissonanz und Melodik zusammenführende Einstieg in das Zweitwerk der Australierin gehört wohl zum Besten, was das Indie-Jahr zu bieten haben wird. Darauf breitet Barnett zwingendelegant jene raffinierte Slacker-Klasse aus, die sie immer schon auszeichnete, addiert dazu aber nunmehr auch ein nonchalantes Gespür für Understatement. [GUTI]

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    The Something in Nothing James Choice & the Bad Decisions

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Unter dem Deckmantel eines spannend ausproduzierten Indie-Rock-Albums erklingt ansatzweise so manche 90er-Alternative-Eskalation, während sich zu leicht durchschimmernden Punk-Elementen das verspielte Wabern einer Hammond-Orgel mischt. Peppig hell, wütend dunkel, melancholisch pastellfarben: Ein bis zum letzten Song aufregendes großes Ganzes. [BLAZER]

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    Eat The Elephant A Perfect Circle

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Während die Welt auch weiterhin auf ein neues Tool-Album wartet, hat deren Sänger Maynard James Keenan mit seinem Nebenprojekt das erste reguläre Album seit 2004 veröffentlicht. Darauf frönt die Band sphärischem Alternative-Rock mit Prog-Einschlag. Perfekter Kiffsoundtrack also oder wie Keenan selbst meint: „Cheech & Chong wären stolz auf uns.“ [ROU]

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    Young Understanding Please Madame

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Tanzbar, zwanglos, sympathisch, zugänglich. Das zweite Album der fidelen Salzburger verdeutlicht erneut, dass sie mehr können als 08/15-Indie. Die Bühnenerfahrung der letzten Jahre hat die Jungs viel gelehrt und das ist deutlich zu hören. Mit „Young Understanding“ erzählen sie das nächste Kapitel ihrer Geschichte – unverblümt, charmant und catchy. [STEVIE]

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    Beautiful Thing Alexis Taylor

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Die Hot Chip-Samtstimme bastelt unermüdlich an stilistisch vielseitigen Freiräumen in der Schnittstelle von Popmusik und Elektronik. Dies führt Taylor auch im Alleingang gelegentlich in die Clubs, doch findet er seine träumende Wohlfühlzone zumeist in angenehm balladesken Streicheleinheiten, die stellenweise allerdings auch etwas flüchtig mäandern. [GUTI]

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    Dirty Computer Janelle Monáe

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Was euphorisierend mit dem knallbunt-glitzernden Kracher „Make Me Feel“ beginnt, verblasst zunehmend in einem matt-pastellfarbenen Genrewirrwarr. Das kann sie nicht mal als toughe „Django Jane” retten. Janelle will zu viel auf einmal und bleibt damit hinter den Erwartungen ihrer aktuellen Hit-Singles zurück. Manchmal ist weniger doch eben mehr. [AMY]

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    Favourite Stranger Jesper Munk

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Kann man gleichzeitig gut und schlecht drauf sein? Ja! Der Ausnahmekünstler offenbart auf seinem dritten Album tiefe Einblicke, gibt Antworten auf Twenty-Something-Sinnkrisen, schlägt in jeder Hinsicht neue Töne an und verzaubert damit. Bye, Blues! Hallo, neuer Jesper! Hallo, internationaler Durchbruch! Von dieser Stimme werden wir noch viel hören. [STEVIE]

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    Fake Die Nerven

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Die Jungs müssen Nerven haben! Nach ewigem Getoure sperrt sich die schlechtest gelaunte Band Deutschlands schon wieder im Studio ein, um an Tonträger Numero vier zu basteln. Black Sabbath treffen auf Neue Deutsche Welle. Die Nerven klingen nach West-Berlin um 1979 und versprühen ihren ganz eigenen Spirit. Trust me, alles andere sind Fake News! [STIXI]

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    Megaplex We Are Scientists

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    Unbeirrbar souverän beschallt das Duo aus New York die Indiedisco zum mittlerweile sechsten Mal mit schmissigen Synth-Gitarrensongs ohne gravierende Halbwertszeit. Obwohl die Luft merklich schon länger draußen ist, wird das Durchhaltevermögen der Band abermals nicht zur Qual: Eine Handvoll gefälliger Formatradiofüller tut schließlich niemandem weh. [GUTI]

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    Captain Fantastic Die Fantastischen Vier

    Geschrieben am von Amy Mahmoudi

    „Hip-Hop ist mehr als Pimmel und Image“ – das glauben wir den Oldschoolern sofort! Der Vierer liefert diesmal eine gehörige Portion Selbstironie, Gesellschaftskritik, witzige Metaphern und mehr Wörter pro Minute als je zuvor. Sie können es noch! Mit einem Staraufgebot aus fantastischen Denkern und Umsetzern ist auch der Albumtitel absolut gerechtfertigt. [STEVIE]

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