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Ein Wiener Debüt, das trotz Post-Punk-Stempel nicht aufgewärmt klingt.
Ein Wiener Debüt, das trotz Post-Punk-Stempel nicht aufgewärmt klingt.
Meditieren und Tanzen zugleich, geht das? Ja! Wunderschön dreckige Drums und dancy Basslines bieten den Grip für einen zeitdehnenden Blick durchs Kaleidoskop.
Elvis lebt, heißt jetzt Alex Turner und eröffnet mit seinen ziemlich besten Freunden das ‚Tranquility Base Hotel & Casino‘. Hereinspaziert ins sechste Studioalbum der Arctic Monkeys!
Parkway Drive zählen neben AC/DC zu den lautesten Exportschlagern aus Down Under. Seit 15 Jahren reiten die Surfer Dudes ihre immer größer werdende Welle des Erfolgs und sind mittlerweile zu einer der bedeutendsten Naturgewalten ihres Genres herangewachsen.
Ist das Kunst oder kann das weg? Vollkommen berechtigte Frage an dieser Stelle! Denn wohl keine andere Veröffentlichung im deutschsprachigen Musikraum polarisiert aktuell so stark wie das Werk eines Wiener Rotzbubs, der nach Berlin ausgewandert ist, um den modernen Sprechgesang mit Autotune zu erobern.
Wer die Jungs aus Berlin bis jetzt noch nicht kannte, darf sich zunächst einmal ihre ganz eigene Beschreibung der kafvkaesken Musik auf der Zunge zergehen lassen: „Literatur tanzt Breakdance mit Popkultur.“ Das verspricht viel, „2084“ kann auf weiten Strecken noch mehr halten.
Wer sich in den letzten Jahren auch nur ansatzweise ein bisschen mit der heimischen Indie-Rock- bzw. Singer/Songwriter-Szene auseinandergesetzt hat, kam an James Choice und seinen Bad Decisions nicht vorbei. Gefühlt schon immer präsent legt die fünfköpfige Truppe diesen Freitag ihr Albumdebüt vor. Zeit wird’s!
Rein ohne anzuklopfen! Das machen die kanadischen HC-Metal-Punks Cancer Bats auf ihrem neuen Longplayer im doppelten Sinne: Gänzlich ohne Vorankündigung haben uns die Duracellmännchen um Sänger Liam einfach „The Spark That Moves“ plötzlich um die Ohren gehauen.
Alpina Weiß – auf das, was war! Wer jetzt vielleicht keine Ahnung hat, wovon die Rede ist, vorab die Erklärung: Alpina Weiß ist ein absoluter Klassiker unter den Wandfarben und gleichzeitig auch ein Hit von SIND.
Clara Luzia zieht sich ins Private zurück: Statt biedermeierlicher Hausmusik erwartet uns in ihrem musikalischen Wohnzimmer jedoch distorted Storytelling in gewohnt süßem Englisch, heimeliges Schwelgen und der bekannte „Cosmic Bruise“-Pepp. Vernimmt man in gar manchem Song raue Gitarren, so scheinen sie ihre zart-rebellische Seite hervorzulocken. Geil! [BLAZER]
Primadonna Drangsal singt nun prätentiös auf Deutsch und zirkelt seinen 80s-Reminiszenzpop um die jungen Ärzte. Im Gesamten funktioniert dies dank einiger zusätzlicher Reibungspunkte im Sound grundlegend kohärenter als noch auf seinem hitfixierten Debüt, krankt am Ende aber an zu vielen belanglos plätschernden Trivialitäten hinter der Ästhetik. [GUTI]
Sieht man sich Albumtitel und Trackliste genauer an, so erinnert die Betitelung zweifelsohne an Ästhetiken, die wir von Größen wie Fleet Foxes oder Bon Iver kennen. Interessante Musik braucht heutzutage anscheinend solch lexigrafische Schmankerl. Was das klangliche Resultat betrifft: Unstrittig auf Augenhöhe mit etwa James Blake und Alt-J. Wunderbar! [BLAZER]
Bei Dream Pop stellt sich immer die Frage: schöner Traum oder Albtraum? Crush schweben in ihrem auf einem DeLorean DMC-12 circa 40 Jahre zurück in die Zukunft und schon nach 10 Minuten fragt man sich, ob noch immer der erste Song läuft oder bereits der fünfte. Verhallende Gitarren verlieren sich in süßen Synthieklangwolken. Geschmackssache! [CHRI]
Der instinktiv Dissonanz und Melodik zusammenführende Einstieg in das Zweitwerk der Australierin gehört wohl zum Besten, was das Indie-Jahr zu bieten haben wird. Darauf breitet Barnett zwingendelegant jene raffinierte Slacker-Klasse aus, die sie immer schon auszeichnete, addiert dazu aber nunmehr auch ein nonchalantes Gespür für Understatement. [GUTI]
Unter dem Deckmantel eines spannend ausproduzierten Indie-Rock-Albums erklingt ansatzweise so manche 90er-Alternative-Eskalation, während sich zu leicht durchschimmernden Punk-Elementen das verspielte Wabern einer Hammond-Orgel mischt. Peppig hell, wütend dunkel, melancholisch pastellfarben: Ein bis zum letzten Song aufregendes großes Ganzes. [BLAZER]
Während die Welt auch weiterhin auf ein neues Tool-Album wartet, hat deren Sänger Maynard James Keenan mit seinem Nebenprojekt das erste reguläre Album seit 2004 veröffentlicht. Darauf frönt die Band sphärischem Alternative-Rock mit Prog-Einschlag. Perfekter Kiffsoundtrack also oder wie Keenan selbst meint: „Cheech & Chong wären stolz auf uns.“ [ROU]
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