Afrob 'Mutterschiff' Album der Woche #38
Respekt! Robert Zemichiel alias Afrob lebt seit seiner Jugend für HipHop und satte Punchlines. Auch auf seinem neuen Langspieler ‚Mutterschiff‘, der seit heute in jedem gut sortierten Plattenregal steht!
Respekt! Robert Zemichiel alias Afrob lebt seit seiner Jugend für HipHop und satte Punchlines. Auch auf seinem neuen Langspieler ‚Mutterschiff‘, der seit heute in jedem gut sortierten Plattenregal steht!
Auf was hast du heute Lust? Mit welcher Stimmung bist du aufgewacht? So eher zurückgezogen, verhuscht, mit der Bettdecke über dem Kopf? Oder hellwach, mit einer hochgereckten Faust und den Stiefeln schon an den Füßen? Egal, auf welcher Seite gelegen und mit welchem Fuß auch immer zuerst – ich habe da was für dich. Ob träumerisch-prachtgefiedert mit Loop-Geschwadern, punkrockig vermaledeit im allerhöchsten Biorhythmus oder post-diskothek-abgehangen mit Zigarette im Mund: Es ist alles da. Und es ist alles gut. Auch im österreichischen New Hot Shit…
Ein junger Deutscher, der auszog, um den Pop seiner Träume zu finden. Doch Marius Lauber aka Roosevelt musste die Kölner Clubs nicht einmal verlassen – das britische Label Greco-Roman fand ihn und katapultierte ihn über Nacht ins Blickfeld der internationalen Fachpresse. Vier Jahre später löst der Multiinstrumentalist mit seinem selbstbetitelten Debüt die segensreichen Vorschusslorbeeren ein und serviert ein elektronisches Pop-Wunder, das Kraft aus der Vergangenheit schöpft und auf den Schultern von Giganten den Blick nach vorne wagt. VOLUME hat mit dem Nachwuchskünstler ein Interviewtänzchen aufs Parkett gelegt.
Indie Rock! Eine Jugendbewegung, allgegenwärtig in den 90ern im deutschsprachigen Musikraum. Erkennungsmerkmale: Cordhosen, Trainingsjacken von Adidas und asymmetrische Haarschnitte. Bands aus der Nachbarschaft standen auf einmal in der Musikzeitschrift des Vertrauens und wurden im Radio gespielt. Aus Peter, Rüde und Flo wurden die Sportfreunde Stiller, die im Jugendzentrum anfingen und ein paar Jahre später die Münchner Olympiahalle ausverkauften. Gegründet haben sie sich 1996. Am 7. Oktober erscheint ihr neues, siebtes Studioalbum ‚Sturm & Stille‘. Anlass genug, um in Erinnerungen zu schwelgen.
Jan Philipp Eißfeldt, Dennis Lisk und Guido Weiß sind seit 25 Jahren Beginner. Mit ‚Bambule‘ haben sie 1998 Hip-Hop-Geschichte geschrieben, jetzt packen sie Hamburg nach 13 Jahren Funkstille wieder auf die Karte. Das neue Album ‚Advanced Chemistry‘ lässt die Herzen von Jung und Alt schneller schlagen, der Titel huldigt den Heidelberger Rap-Pionieren um Torch, Toni L und Co. Respekt! Wie wichtig sind Musikjournalisten heutzutage? War Falco der erste weiße Rapper? Vertragen sich Füchse und Kater? Kommen die Beginner auch live nach Österreich, wenn Norbert Hofer die Bundespräsidentenwahlen gewinnt? Eizi Eiz, Denyo und DJ Mad haben die Antworten!
East meets West … mitten im 9. Wiener Gemeindebezirk! Das Waves Vienna hat diesmal den Alsergrund zum Hotspot für Musikschaffende und Musikfans aus aller Welt auserkoren und bespielt mit rund 100 Acts 8 Bühnen in 3 Tagen! Während die VOLUME-Musikreadktion schon fleißig den Timetable studiert und sich nicht entscheiden kann, was man sich wann wo anschauen muss, läuft im Hintergrund ‚Human Energy‘ von Machinedrum in Dauerschleife – no na, handelt es sich dabei doch um das Album unserer neuen Ausgabe #59. Bevor wir uns dann auch noch auf die Suche nach Dorie machen, gibt’s jetzt erst Mal den ultimativen Überblick über die neue Woche!
1 neue Liebe ist wie 1 neues Leben: Travis Stewart alias Machinedrum ist frisch verliebt und 2016 wieder zurück in die USA gezogen. Nach produktiven aber düsteren Musikjahren in Berlin Kreuzberg holt er sich jetzt die Heilung im sonnigen Kalifornien. „Human Energy“ heißt die bis dato stärkste Albumproduktion in seiner umfangreichen Diskographie, zu hören gibt es modernste elektronische Tanzmusik. Was ist das für 1 fetter Sound?
Musik, Kino, Events – alles auf einen Blick! Was hat uns bloß so ruiniert? Das Wochenende? Vermutlich, aber Gott sei Dank laufen wir auf Afrobs Mutterschiff langsam aber sicher in den montäglichen Hafen ein. Trotzdem muss im Kinosessel dieser existentiellen wie philosophischen Frage nachgegangen werden, nur um am Samstag gemeinsam mit den Dranglan von TURBOBIER bei ein, zwei Hüsn (vermutlich) erneut zu eskalieren. Das motiviert natürlich bereits am Montag. Hop auf, die neue Voche wartet!
Die mexikanisch-amerikanischen Guerilleros rund um Juan Brujo, samt illustrer Schergen, beweisen sich auf ihrem ersten Album seit 16 Jahren erneut als scharfzüngige Chronisten – und haben keinen Geifer eingebüßt: Manchmal kann man der Weltpolitik tatsächlich nur mit flott gezogener Machete antworten… [S. BAUMGARTNER]
Noch verrückter als Devin Townsend, dabei aber ebenso eingängig wie Biffy Clyro, geht das überhaupt? Für Wild Throne aus den Staaten sehr wohl: Wuchtig und brutal, Prog trifft auf Math Rock und die Melodien werden mit Psychedelic-Elementen veredelt. Kein Wunder, dass diese Truppe früher Dog Shredder hieß. [R. REITHER]
Verschollen aber nicht vergessen! Endlich wird dieser lange vergriffene 91er- Klassiker neu aufgelegt und beweist, wie zeitlos der Kautz Metal von Cirith Ungol immer noch ist. Nebst einem superben „Fire“-Cover (A. Brown) zelebriert die US-Legende albumfüllend ihren einzigartigen Heavy/Doom Metal in Reinkultur. [R. REITHER]
Das Flugzeug am Cover- Artwork gibt die Richtung vor: High Spirits streben nach Höherem. Tausendsassa Chris Black hat auf „Motivator“ einmal mehr unwiderstehliche Twin-Gitarren-Hymnen in bester Judas Priest- und Wishbone Ash-Manier verbraten und schnalzt uns einen Metal-Ohrwurm nach dem anderen entgegen. [R. FROEWEIN]
Von den grauen Anfängen der Erdgeschichte schwärmen die Stones, das Mesozoikum finden wir bei Dinosaur Jr. wieder – den postapokalyptischen Abgesang vertonen Jaka mit vertrauten Krach- und Lachgeschichten: Menschheit, lass fahren all deine Hoffnung – und ziehen deinen Hoff, denn Bony has left the building! [S. BAUMGARTNER]
Scott „Wino“ Weinrich setzt sich und seinen Mannen mit „Live Vol. 2“ ein Doom-Denkmal. Bereits 2013 aufgenommen, aber jetzt erst veröffentlicht, stellt dieses Live Album einen hohen Maßstab an alle Livealben dieser Welt: perfekte Setlist perfekt abgemischt. Für Doomliebhaber und Sammler geeignet. [S. FUHS]
Das famose „Deathhammer“- Album (2012) noch zu übertreffen, schien unmöglich. Doch mit „Incoming Death“ gelingt den holländischen Todesdoomern Asphyx tatsächlich ihr Opus Magnum. Sägende Gitarren, das pulsierende Drumming von Neuling Husky und Silberwolf Martin van Drunens räudige Pissstimme vereinen sich zu einem Hassgebräu der Sonderklasse. Killerteil! [R. FROEWEIN]
Wie klingt das uneheliche Kind von The Clash und den Ramones, wenn Tom Petty und Cheap Trick in dieser Melange auch etwas zu sagen gehabt hätten? Auftritt Imperial State Electric. Dass Nicke Andersson aus der Death Metal Ecke kommt, hört man auf Songs wie „Break It Down“ (Country!) nicht mehr. Zuckersüßer Poprock mit Ecken, auf […]
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