Sing - folkshilfe
folkshilfe
Sing
töchter söhne Records
2019

Wenn man sein Album „Sing“ tauft, dann muss man hinsichtlich Eingängigkeit und Ansporn auch abliefern. Gut, dass hier Experten am Start sind … denn folkshilfe bieten auf ihrem dritten Langspieler genau das, was man vom Titel erwartet: Mundart-Hymnen en masse!

Hier ist alles dabei, was das Quetschn-Synthi-Pop-Herz begehrt: leichtfüßige Gute-Laune-Hits wie „Simone“ oder „So high“, lässig groovende Nummern wie „Hau o“ oder „Stopp“ inklusive Anti-alles-Attitüde, dazwischen nachdenklich reduzierte Klänge wie in „Dengmase“ und nicht zu vergessen die liebevolle Ode an die Freundschaft „Hey Du“ mit unheimlich vü G’fühl.

(c) Pertramer

Während das Trio seinem unverkennbaren Stilmix gekonnt treu bleibt, punktet es diesmal vor allem durch die facetten- wie abwechslungsreichen Lyrics. Irgendwie logisch, denn für ekstatischen Kollektivgesang braucht man ja auch g‘scheite Texte.

folkshilfe hätten dem Titel deshalb auch gut und gerne ein Rufzeichen hinzufügen können, denn ihre Fans werden gar nicht drum herumkommen, lauthals mitzusingen.

— Amy Mahmoudi
Lautstärke

Release 2019-11-29
Shortcut Versuch, nicht mitzusingen!
Highlight „Stopp“
Connection 5/8erl in Ehrn, Krautschädl

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