Franz Ferdinand 'Always Ascending' Album der Woche #06
Es gibt sie also noch. Die Band mit dem coolsten Bandnamen überhaupt. Franz Ferdinand meldet sich zurück. Die ehemaligen Kronprinzen des Britpop begehen mit ‚Always Ascending‘ ihre Wiedergeburt.
Es gibt sie also noch. Die Band mit dem coolsten Bandnamen überhaupt. Franz Ferdinand meldet sich zurück. Die ehemaligen Kronprinzen des Britpop begehen mit ‚Always Ascending‘ ihre Wiedergeburt.
Wie hört sich ein Osterei in Albumform an? Exakt so! Das achtköpfige WG-Kollektiv verwirklicht seine Kreativität schillernd in einem Werk und schafft damit einen verträumten Ausflug in die Welt des elektronischen Psychedelic-Pop. Gespickt ist diese Gruppenarbeit mit so vielen charmanten Details, dass man nicht müde wird, sie sich immer wieder anzuhören. [STEVIE]
Am roten Beatteppich inszeniert sich Haiyti perfekt als Ghetto-Prinzessin und Mafioso-Nichte. Emotionen werden großgeschrieben, Genregrenzen ignoriert. Wo Cloudrap auf Punk trifft, klingen die Texte gekreischt und bis über die Schmerzgrenze durch Autotune verzerrt. Am fehlenden Inhalt kann man sich stoßen, aber ihre Vision von Pop muss man feiern. [BEDA]
Trotz der Zusammenarbeit mit „The ‘59 Sound“-Produzenten Ted Hutt hat The Gaslight Anthems Frontmann Brian Fallon endgültig die letzte Prise Punk aus seinen Songs verbannt. Countrylastiges Songwriting trifft auf Americana und Pop. Solide, straight & eintönig. Eine Platte, die Nashvilles Pubs wohl nur verlässt, weil Brian Fallon vorne draufsteht. [ROTZ]
Gleich der erste Song erbringt den akustischen Beweis: Das Leben ist gut, es lädt dich zum Popowackeln ein. Der zweite schenkt dir dann eine herzerwärmende Umarmung, hüpft mit dir Händchen haltend über Stock und Stein. Bei den Fratellis aus Glasgow weiß man um die Wünsche einer zerstreuungsbedürftigen Sozietät Bescheid: Willkommen in Sugartown! [ZTIRF]
Kreisky machten den Austropop bereits 2005 salonfähig und warten auch 2018 wieder mit poetischen Phrasenperlen wie „City-Loft im Landhausstil – ich spritz ab“ auf. Profundes und Banales werden textlich eins, ständig vorangetrieben von bedrohlichen Synthies, die wie ein Donnergrollen dem nahenden Gewitter vorauseilen. Da blitzt es und blinkt es. Trotz allem liefert die Platte aber […]
Nicht nur, weil ich endlich mal einer von den Schlaumeier-Arschgeigen sein wollte, der den Hype gerochen hat, bevor er da war, vergebe ich hier und jetzt die Höchstpunktzahl für Vizediktator. Es kommt nicht mehr so oft vor, dass mich neue Bands umhauen, aber das hier hat Verve, leichte Asitüde, gute Songs und verdammt nochmal Drive. […]
Treffen sich Ignite und Rise Against in einer Kneipe in Birmingham, England und gründen eine Allstar-Combo namens Templeton Pek. Was klingt wie der Beginn eines schlechten Witzes für Punker und HC-Kids, ist in Realität soundmäßig gar nicht mal so weit hergeholt und glücklicherweise bei aller klanglichen Nähe eigenständig und knackig as fuck. Das sympathische Trio […]
Es gibt sie also noch. Die Band mit dem coolsten Bandnamen überhaupt. Franz Ferdinand meldet sich zurück. Die ehemaligen Kronprinzen des Britpop begehen mit „Always Ascending“ ihre Wiedergeburt. Nicht nur musikalisch. Nach personellen Interna wurde nun auch das Line-Up neu aufgestellt. Nicht zu überhören sind die Einflüsse von Julian Corrie (Keys) und Dino Bardot (Gitarre), […]
Gar nicht so easy, ein zweites Album zu schreiben, wenn sie dir für das erste Silber, Gold und Platin nachwerfen. Manche jagen ihr ganzes Leben lang dem Erfolg von Joys Debüt hinterher. Eine Jagd, die der australische Singer-Songwriter gar nicht erst antreten will. Anstatt dessen schreibt er eine eigenständige Geschichte über Liebe und Heimweh, übers […]
2003 fanden sich vier Musiktechnologie-Studenten und gründeten die Band Snowfield. 15 Jahre später gehört diese Band zur Spitze der Indieszene, nur unter anderem Namen: Editors. Mal rockiger, mal elektronischer, immer aber mit der einzigartigen Baritonstimme von Tom Smith. Jedes Mal erfinden sie sich ein bisschen neu.
Fünf Jahre Auszeit nahm sich Gisbert zu Knyphausen nach dem Tod seines Weggefährten Nils Koppruch. Mit dem Release von ‚Das Licht dieser Welt‘ meldet er sich zurück und ist nun mit neuer Band auf Tour. Ein prall gefülltes WUK erfreute sich an den melancholisch-optimistischen Texten des Liedermachers und wir sprachen mit ihm über seine neuen Songs, seine Reisen und seine adelige Herkunft.
Das Leben ist eine Party! Nun ja, nicht immer. Das wissen auch The Bennies ganz genau. Denn nur wer schon einmal (oder mehrmals) ganz unten angekommen ist, kann das Leben musikalische so zelebrieren wie die vier Australier. Als Natural Born Chillers frönen sie auf ihrem neuen Album wieder dem Hedonismus und der gepflegten Selbstzerstörung, ohne […]
Muss ein Album zwangläufig ein homogenes, in sich geschlossenes Werk sein? Muss man sich für Englisch oder Deutsch als Gesangssprache entscheiden? Darf man eine Platte, die auf weiten Strecken mit klassische instrumentierten, nachdenklich-verträumt Poesie-Balladen punktet, überhaupt mit minimalistischer Elektronik unterbrechen? Schließen sich Tanzbarkeit und Tiefgründigkeit grundsätzlich aus? Der Zeitgeist und Neuschnee beantworten all diese Fragen […]
Rhye zogen sich nach ihrem vom Feuilleton gefeierten Debüt knapp 5 Jahre zurück. Zeit genug, um die Ansätze von ‚Woman‘ mit formvollendetem Weichzeichner weiterzudenken. Ihr makellos produzierter, entspannt-androgyner R&B-Elektropop schmeichelt den Gehörgängen nun mit noch mehr schwülstiger Grandezza, bleibt dabei aber auch ein zu harmloser Ästhet. [GUTI]
Das dritte Album gilt als die Königsdisziplin für eine Band/Musiker. Beim Debüt profitiert man meist von der Frische sowie Unverbrauchtheit des Materials. Der Nachfolger steht bei vielen dann oft schon unter dem Motto ‚Verwaltung‘. Für das dritte Album reicht das aber meist nicht mehr. Aaron Bruno, das musikalische Mastermind hinter Awolnation, wollte bei seinem dritten […]
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