Neueste Posts in Neu & Laut

    Shield Grizzly Bear

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Grizzly Bear versuchen es mit Gemütlichkeit und weniger mit Präzision oder bis ins Detail ausgetüftelte Sounds. „Shield“ bietet zwar einige helle Klangmomente, die aber meist noch im selben Song durch beliebig austauschbare Parts entzaubert werden. Was diesem Indie fehlt, ist eine gewisse Unverkennbarkeit. Klingt doch alles gleich heutzutage, oder?

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    The Scarlet Beasts O´Seven Heads Get Well Soon

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Der Multiinstrumentalist Konstantin Gropper vertont bewegende Bildern mit dramatisch schönen Melodien: Nach dem Soundtrack für die französische TV-Serie „Xanadu“ folgt nun sein cineastisches Klangwerk zur bevorstehenden Apokalypse. Unter der Regie des Masterminds von Get Well Soon ist ein himmlisch opulentes Album entstanden – voller Prunk und Pathos.

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    Dead Silence Billy Talent

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Was für eine äußert angenehme Überraschung nach der enttäuschenden Veröffentlichung aus dem Jahr 2009: „Dead Silence“ ist zwar ein chronologischer Außenseiter im Albumleben von Billy Talent, dafür aber das neue musikalische Epizentrum in der Diskografie von den vier Rockern aus Toronto. Unerwartet und doch erhofft wird die Totenstille nach einem temperamentvollen Intro zerrissen. Danach sorgen […]

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    Centipede Hz Animal Collective

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    „Centipede Hz“ ist nicht am Laptop mit Internetanschluss entstanden, sondern in ganz konzentrierten Sessions im realen Tonstudio. Die hypnotischen Loops aus dem Rechner mussten psychedelischen Soundstrudeln und hektischen analogen Drums weichen. Stellenweise zu viel des Guten, aber in Summe ein Beweis für die grenzenlose Spielfreude von Animal Collective.

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    Theatre Is Evil Amanda Palmer

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Amanda Palmer lässt zusammen mit dem Grand Theft Orchestra hören und spüren, wie nahe Trauer und Freude, Hässlichkeit und Schönheit beieinander liegen können. Ein Album, das zwar erst nach mehrmaligem Anhören im zentralen Nervensystem ankommt, sich dann aber ganz unverschämt dort festsetzt. Hauptverantwortlich dafür – die raue, düstere Stimme von Madame Palmer.

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    Solo Piano II Gonzales

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Der exzentrische Kanadier zog einst nach Europa, um im Umfeld von Peaches mit verrücktem Hip Hop und Elektro für Aufmerksamkeit zu sorgen. Zwischen Rockexperimenten und den Alben für Freundin Feist ist ihm 2004 mit seinem ersten reinen Klavieralbum ein Bestseller gelungen. Auch der Nachfolger orientiert sich an französischen Stücken der Jahrhundertwende, gibt sich mit jazzigen […]

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    Four Bloc Party

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Unglaublich aber wahr: Wir schreiben das Jahr 2012 und dürfen die vierte Bloc Party feiern. Nach zwei mäßig gelungenen Versuchen, aus dem Schatten des grandiosen Debüts ‚Silent Alarm‘ zu treten, und dem kontroversen Alleingang von Frontmann Kele grenzt diese Veröffentlichung fast schon an einem Wunder. Doch anstatt Gerüchte um eine mögliche Bandauflösung zu bestätigen, haben […]

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    Southern Air Yellowcard

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Kritiker müssen leise gähnen, Fans dürfen laut jubeln: Die fünf Herrschaften der frisch formierten Rockband Yellowcard garantieren nach wie vor eine intakte Massenanfertigung von Pop-Punk für die High School. Kein Wunder, denn Yellowcard sind inzwischen zu alt fürs College und gelernt ist eben gelernt! Auch wenn ein wenig Abwechslung nicht würde…

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    Days Of Mercury Marrok

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Im vierten Anlauf können Marrok aus Steyr endlich beweisen, warum sie aktuell zu den heißesten Rockbands des Landes gehören. „Days Of Mercury“ ist der hart aber herzliche Weltuntergang: Marrok zerstören die Erde mit viel Metal und flüchten angetrieben von fetten Drums auf den Merkur, wo es sich mit Klavier, Bongos und Gitarrensoli super rocken lässt.

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    Parores & Neores Ganes

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Bun sciöch’al é!* Alles klar? Ganes aus Südtirol singen auf Ladinisch – einem romanischen Dialekt, die Muttersprache von Maria Moling, Elisabeth und Marlene. Im schönen Irgendwo zwischen Pop und Jazz bewegen sich ihre Arrangments, dazu überliefern Chorgesänge packende Botschaften. „Parores & Neores“ hat eindeutig mehr als nur „Worte & Wolken zu bieten.

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    Album Title Goes Here Deadmau5

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Mag sein, dass Joel Zimmerman charakterlich kein einfacher Typ ist. Dafür hat der kanadische Produzent mit seiner Kunstfigur „Deadmau5“ die Entwicklung elektronischer Tanzmusik vorangetrieben. Weiter geht’s auf dem eigenwillig betitelten Langspieler „Album Title Goes Here“, der starke Gesangsauftritte von Cypress Hill, Imogen Heap und Gerad Way präsentiert. Auch Wolfgang Gartner – DJ und Kumpel von […]

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    Sun Cat Power

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Cat Power singt sich nach Jahren der Krise und des Regens eine funkelnde Brücke zur Sonne. Die Melancholie ihrer verträumten, aber ernüchternden Balladen hat sich auf ‚Sun‘ in Gelassenheit, heitere Folkotronic, bis hin zu New Wave verwandelt. Eine klangliche Symbiose aus Sonic Youth und Feist mit Synthesizer, oder ganz einfach zeitlose Popmusik.

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    Sorry We're Open Bonaparte

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Immerhin entschuldigen sich Bonaparte schon im Albumtitel für ihren Trash aus elektronischer Zirkusmusik und unkontrolliertem Wahnsinn. Zackige Hits der ersten Stunde? Fehlanzeige! Zu den typisch verstimmten Riffs, wummernden Beats und zappeligen Synthies gesellen sich nervige Lückenbüßer oder brachiale Partykracher in Atzen-Manier. Sorry, too much!

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    Tideland A Life A Song A Cigarette

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    ALASAC haben auch bei ihrem dritten Album nichts von ihren Fähigkeiten eingebüßt, klassische Gitarrenmusik mit stimmungsvollen Arrangements, wilden Hooks und druckvollen Riffs zu veredeln. Durch die Melodik der Beatles, der Härte von Petsch Moser und der Romantik der Kinks ist „Tideland“ klassischer Garagenrock, gemischt mit poppigen Erholungsphasen.

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    I'm Not Ready For The Grave Yet B. Fleischmann

    Geschrieben am von Samuel Tiefenrausch

    Weiter, immer weiter: Der gelernte Schlagzeuger bzw. Synthesizer-Freak Bernhard Fleischmann ist ständig und unermüdlich damit beschäftigt, seinen Klangkosmos zu erweitern. Früher waren die Werke aus seiner Schmiede auf Instrumente reduziert, für das siebte Studioalbum greift er jetzt  selbst zum Mikrophon. Bewegender Fortschritt dank starker Stimme!

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