Musicnews 24.10.11 - Itchy Poopzkid, Black Sabbath, Nada Surf
Itchy Poopzkid rappen, Black Sabbath proben und Nada Surf geben was auf die Ohren
Itchy Poopzkid rappen, Black Sabbath proben und Nada Surf geben was auf die Ohren
Elektro Guzzi spielen elektronische Musik mit Gitarre, Bass und Schlagzeug. Keinen Brei aus Indie oder Elektropop, sondern dubbigen Techno. Live ist diese Klangerzeugung besonders sehenswert. Da sich die drei Wiener aber nicht nur auf ihr analoges Erfolgskonzept verlassen, funktionieren die neun Tunes als Höralbum auch ohne visuelle Ebene hervorragend.
Obwohl Ex-GORGOROTH Fronthüne Gaahl dem Metal längst abgeschworen hat und GOD SEED seither auf Eis liegen, versuchen Indie Recordings dem Hörer mit dieser „Live At Wacken“ DVD aus 2008 die Kröten aus der Tasche zu ziehen. Nachgestellt wird hier die blut-beuschelige „Black Mass“ GORGOROTH Show von Krakau 2004, die polizeiliche Probleme nach sich zog. Überflüssiges […]
LYDIA’S GEMSTONE zelebrieren auf „The New Melancholy“ ihre ureigene Mixtur aus Alternativ-Einflüssen, leichten Gothic-Tendenzen und melancholischem Rock. Auffallend, dass alle acht Songs doch deutlich mehr an Metal-Spirit atmen dürfen, als dies noch in der Vergangenheit der Fall war. LYDIA’S GEMSTONE haben sich irgendwo ihre eigene Nische freigeschaufelt und bieten die ideale Untermalung für grau verhangene […]
Die Australier, deren Mucke wie eine Mischung aus SLAYER und EXODUS klingt, schlagen einem voll die Fresse ein. Ein alles niederwalzender Thrash Bastard ohne Verschnaufpausen, der nichts als angeknackste Halswirbeln hinterlässt. Selbst bei melodischeren Stücken wie „Down In The Pit“ steckt so viel Energie dahinter, dass man ins Schwitzen kommt. [Manfred Thanner]
’17th Street‘ ist bislang die reifste Arbeit der Band aus San Francisco, vor allem aber ist es ein Album, an dem man vielleicht im ersten Moment noch vorbei hört – das man aber nach und nach in seiner vollen Größe entdecken muss und das ein Spektrum bietet, das von GENESIS bis hin zu SAVATAGE alles […]
Episch, kräfig und düster waren die Südtiroler GRAVEWORM schon immer. Black Metal Anteile und Keyboard-Kleister hat man auf „Fragments Of Death“ indes fast völlig eliminiert. Die elf Kapitel über den Tod und seine tausend Gesichter leben von Jan Vacik’s fettem Mix und dem gewohnt ausgefeilten Songwriting des stiltreuen Sextetts. Da kann auch über die Schlagermelodie […]
Pünktlich zum 15-Jahr Jubiläum legen die Schweizer mit „Never Fail” ihr bis dato härtestes und schnellstes Album vor. Aber die Eidgenossen schwingen nicht nur den Thrash-Hammer, sondern würzen ihre Songs mit modernen Einflüssen, tupfen eine Prise PRONG oben drauf und setzen auf Gastbeiträge von Gary Meskil und Tom Klimchuck (PRO-PAIN). [Reinhold Reither]
Mit der Lieblingsmusik ist es so: Was man hört und liebt, scheint für die ganze Welt gelten zu müssen. Gewollt oder nicht, führt das dazu, dass wir das musikalische Treiben ein Paar Breitengrade östlicher weder wahr noch ernst nehmen. Auf die Idee, dass dort die Musikwelt anders ticken könnte und die Menschen die neue heiße Indie-Band aus England, die aufgewärmte Dauerwelle aus Deutschland oder die Synthie-Pop-Kapelle aus Schweden vielleicht gar nicht so interessiert, weil sie ihre eigene Musik machen, also auf diese Idee kommt man oft nicht. Doch jetzt ist Schluss mit der Ignoranz! VOLUME macht sich auf die musikalische Entdeckungsreise in den Osten und Südosten Europas und zeigt euch heißen Scheiß, mit dem ihr auf den Tanzflächen in Moskau, Belgrad, Skopje, Warschau und Budapest auf jeden Fall punkten werdet.
Jennifer Rostock hat zum Casting ins MQ (Raiffeisen Yellowbox) geladen. Gesucht wurden BackgroundsängerInnen für ihre Show am 26.10. im Wiener Flex (am 25.10. wird außerdem das Grazer Orpheum gerockt). Wir haben sie vor dem Casting noch zu einem schnellen 6mit VOLUME verzaht.
Erstaunlich in welch kurzer Zeit sich BASANOS zu einer ernstzunehmenden Größe im heimischen Metal-Sektor gemausert haben. Der gelungene Mix aus Hardcore, Southern-Rock-Feeling und kompromisslosem Thrash-Metal ist insgesamt nicht neu, aber in diesem Mengenverhältnis absolut überzeugend. ‚Cracking The Sledge‘ ist bester Stoff für alle, denen nach PANTERA genauso gelüstet wie etwa nach HATEBREED oder LAMB OF […]
Mein lieber Herr Gesangsverein! Die brasilianischen Knüppelbrüder KRISIUN sind seit jeher eine Urgewalt in der zweiten Todesbleireihe, aber mit „The Great Execution“ sind sie reif für die Oberligafront. Das Teil ist eingängig, brachial, progressiv und fordernd zugleich. Zwischen hämmernden Blastbeat-Attacken und fräsenden Midtempo-Stafetten gesellen sich akustische Flamenco-Gitarren und markerschütternde Shouts. Obergeil! [ROBERT FRÖWEIN]
RIOT sind zurück! Wirklich weg waren sie ja nie, aber „Immortal Soul” ist immerhin das erste Lebenszeichen der Band seit 2006 und zugleich auch die Rückkehr von Tony Moore, der die großen Fußstapfen von Kult-Sänger Mike DiMeo zu füllen hat. Der erledigt das auch gar nicht schlecht, wenngleich er einen sehr eigenwilligen Stil hat, um […]
Alle Jahre wieder bescheren uns die professionellen Grind-Verrückten von MILKING THE GOATMACHINE ein neues Opus. Abgesehen von den immer wieder eingestreuten Samples ist die neue Scheibe allerdings erstaunlich konventionell geraten. Wer die Kapelle bisher mochte, wird auch „Goatwork Udder“ mögen, alle anderen hören vorher rein. [Bernhard Schubert]
Zum zehnjährigen Bandjubiläum legen uns die Vorzeige-Metalcoreler AS I LAY DYING mit „Decas“ eine kleine aber feine Compilation vor. Neben drei neuen Tracks gibt es auch noch Coverversionen ihrer Lieblingsbands und diverse Remixe zu bestaunen. Eine völlig irre Reise von SLAYER über Dubstep bis zu Breakcore-Anleihen. Try it out! [ROBERT FRÖWEIN]
Das Problem mit Supergroups: Plattenfirmen wollen mit alternden Stars einen schnellen Euro machen. Die richtigen Namen ziehen immer, everyone wins – abgesehen von den Fans. Nicht so im Fall von VALLENFYRE. „A Fragile King“ ist die perfekte Einstimmung für die finstere Jahreszeit – unnachgiebig, fatalistisch, äußerst stilvoll. [Bernhard Schubert]
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