So, 7. September 2014

Im Namen des Agenten - Counterspy

Die Entwickler Dynamighty haben sich Unterstützung von ihren großen Kollegen von SCE Foster City Studio geholt, die unter anderem verantwortlich sind für Uncharted, Resistance und Infamous.
Nachdem Sony mit ihrer Indie-Politik nun auf der PS4 und Vita ordentlich durchstarten wollen gibt’s jetzt endlich was für die Shooter-Freunde. Mit Counterspy kommt ein Agenten-Shooter mit Hommage an den kalten Krieg.
Im Side-Scroller muss man als Geheimagent gegen Amerika und Russland ermitteln und Raketenpläne entwenden. Ziel ist es, in vielen verschiedenen Raketensilos und Fabriken die verlorenen Agenten wieder zu finden und die Raketenbaupläne zu stehlen.
Der Clou ist, die Maps werden jedes Mal vor dem Start zufällig erstellt und somit jedes Mal anders.
Die Soldaten, die ihre Hauptquartiere bewachen sind natürlich wachsam. Wenn man Aufsehen erregt oder entdeckt wird, wird Alarm ausgelöst. Die Zeit, die verstreicht solange die Sirenen heulen, läuft und der Defcon-Level sinkt. Sobald man auf Level 0 angekommen ist, muss man schnell zum Level-Ende sonst ist das Spiel vorbei und die Atomraketen werden gestartet. Danach gilt es wieder alle Raketenpläne zu sammeln und man muss von neu beginnen.

Die Grafik – in netter Cell-Shading Manier gehalten – bietet auch noch ein paar Gimmicks. So kann man sich an Ecken anlehnen oder hinter Objekten verstecken. Wenn man spechteln möchte so ändert sich die Sicht in 3D und kann in gewohnter 3rd Person Shooter Übersicht die Gegner aufs Korn nehmen.

Ansonsten bringt Counterspy alles mit, was ein (portable) Indie Game braucht: Die Levels sind immer sehr schnell durchgespielt, Innovation durch das zufällige Mapdesign und viel Witz in der sehr dünn gehaltenen Story. Für PS Vita auf jeden Fall eine Überlegung wert, auf den Heimkonsolen jedoch ein kurzweiliger Spaß.

— David B.
Alles in Allem Awesome