„I am not making moves / I’m too scared to get bruised“ – eine ehrliche Zeile, die sich als ziemliche Antithese herausgestellt hat, denn Jo hat im vergangenen Jahr alles andere getan als die Füße stillzuhalten.
Nach drei erfolgreichen Singles startete sie im Januar mit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „Soft Skin“ ins neue Jahr und spielte sich gemeinsam mit Benjamin Amaru auf einer ausgedehnten Support-Tour durch ganz Europa.
Pünktlich zum ersten Geburtstag ihrer gefeierten ersten Single „Skinny Dipping“ präsentiert Jo The Man The Music am 17.07.2026 eine neue Version des Songs.
In „Skinny Dipping (just your toes)“ reduziert Jo den Song auf seine akustische Essenz: sanftes Gitarrenspiel und ihre hauchige Stimme, ergänzt durch dezente Slide-Gitarren und Harmonien. Mehr Schnickschnack braucht es nicht.
Es braucht auch nicht viele Begegnungen mit Jo, um das Gefühl zu bekommen, sie sei irgendwie immer schon da und nie ganz weg gewesen. Wie eine alte Freundin, die man wiedersieht und bei der es sich anfühlt, als wäre keine Zeit vergangen.
Diese Vertrautheit weiß die 25-Jährige auch musikalisch auszudrücken. Jo The Man The Music singt sich mit dem ersten Ton in die Herzen ihrer Hörer, holt sie genau dort ab, wo sie gerade stehen, und knüpft mit jedem weiteren Song nahtlos an.
Ihre Lieder verbinden Bedroom-Pop mit Indie-Rock und charakteristischen Gitarren, die gerne auch einmal lauter krachen, während sie Coming-of-Age-Themen mit verblüffender Leichtigkeit erzählt.
Mit der Geige aufgewachsen, wechselte Jo als Teenager zur Gitarre. Als musikalische Vorbilder nennt sie Künstler wie Phoebe Go oder Big Thief.
Ob sie mit ihrer Band in Frankreich Live-Sessions aufnimmt, in einer landesweit ausgestrahlten Fernsehsendung auftritt oder jedes Wochenende auf Festivals spielt – Jo The Man The Music schafft es, dass sich jeder Sprung ins kalte Wasser wie ein Strandurlaub mit Freund anfühlt. Sie verwandelt Nervosität in Schmetterlinge, die aus ihren Kokons schlüpfen.
Und sie tut das auf eine so ungezwungene Weise, dass man ihre eigenen Unsicherheiten oder Zweifel kaum bemerken würde – wären da nicht die Zeilen ihrer Songs, die genau davon erzählen:
— Sebastian Juhn“I’m talking in brackets and shitty excuses
My mind is a spiral with doubts that are useless
And I wanna jump, but I can’t seem to do it”