Fr, 22. Juli 2005
Make Believe - Weezer
Weezer
Make Believe
Geffen/universal

Wer Weezer seit dem Beginn ihrer Schaffenszeit kennen, der weiß, dass sie sich verändert haben und das nicht gerade wenig. Maladroit, das letzte Album der Band, war nicht gerade das, was man von Weezer erwarten wollte. Das merkte auch die Band, klingt Make Believe nun doch stark wieder an die Tage des Green Albums. Das bedeutet, Weezer wie man sie kennt und lieben gelernt hatte, sind zurück. Ohne viel Trara sind Weezer zurück und schlagen somit den alten neuen Pfad des Indie-Pop aka College Rock Sektor ein. Das einzige Problem dieser Platte ist, das wohl der Ohrwurm fehlt. Es sind zwar einige fröhliche Mitsing-Lieder dabei, aber der richtig große Indie-Hit bleibt da wieder einmal aus. Auch die beiden Singles: Beverly Hills und We’re All On Drugs leiden an akuter Farblosigkeit, sprich da bleibt alles monoton und irgendwie langweilig. Das Album ist teilweise echt gut geworden, obwohl es die früheren Indie-Nerd-Heroen einfach nicht mehr schaffen, DIE grandiosen Songs zu schreiben. Da hilft wohl auch keine Meditation lieber Mr. Cuomo! Schade!

(codeine)

— Nobody