Gallipoli - Beirut
Beirut
Gallipoli
Indigo
2019

Mit Posaunen, Trompeten, Synthesizern und einem ganzen Orchester – benannt nach einer Festungsinsel vor der Küste Italiens, auf der auch der titelgebende Track entstanden ist, lädt „Gallipoli“ zu einer musikalischen Reise, auf der weder schiefe Töne noch kaputte Instrumente zu Hause bleiben müssen.

Auf dem fünften Langspieler von Beirut bedient sich Frontmann Zach Condon wieder einmal verschiedenster Einflüsse, Instrumente und Stile. Mit dabei sind auch gezielt schräge Noten, Hintergrundgeräusche und technische Fehlfunktionen, die den Liedern einen fast groben Sound verleihen. Das mag bei einigen Titeln gut funktioniert und ihnen Authentizität verleihen, wirkt aber bei anderen etwas befremdlich. Besonders zum Ende hin fühlt sich das Album unfertig an und hinterlässt ein Gefühl von Leere.

Interessant anzuhören, mit teilweise grotesken Elementen aber dennoch eindrucksvollen instrumentalen Passagen, präsentieren Beirut zwar kein bahnbrechendes aber ein solides Album.

— Laura Stempfer
Lautstärke

Release 2019-02-01
Shortcut Befremdliche Authentizität
Highlight „I Giardini“
Connection Andrew Bird, DeVotchKa