Do, 5. Dezember 2019
Videopremiere: PAENDA „Filler“

Videopremiere: PAENDA „Filler“

presented by VOLUME

Dass wir PAENDA-Fans sind, dürfte seit dem wunderschönen Cover von VOLUME #74 kein Geheimnis mehr sein. Jedoch geht unser bzw. mein Fantum bei dieser Ausnahmekünstlerin noch ein bisschen weiter zurück. Alles begann mit ihrer zweiten Single „Good Girl“, dessen Video wir vor knapp zwei Jahren präsentieren durften. Heute ist es endlich wieder einmal soweit – diesmal mit „Filler“ aus ihrem Debütnachfolger „Evolution II“.

Starker Sound, starke Stimme, starke Frau, starke Single – das war im Jänner 2018 nicht nur mein erster Eindruck, sondern ist und bleibt bis heute meine tiefe Überzeugung, wenn es um diese Powerfrau geht. Auch wenn sich meine Sicht vielleicht nicht verändert hat, PAENDA hat es auf jeden Fall: Zwischen „Evolution I“ und „Evolution II“ liegen nämlich ein tiefgreifendes musikalisches wie persönliches Wachstum und eine selbstermächtigende Befreiung von äußeren Erwartungen hin zu einer zeitgeistigen Pop-Künstlerin, die genau weiß, was sie will. Dass der Weg zu Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung aber zwangsläufig erst mal durch den Schmerz und die Zweifel führen muss, verdeutlich kaum ein Song besser als „Filler“.

„Es war der erste Song, der für das zweite Album entstanden ist. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass er es überhaupt auf das Album schaffen wird. Doch die Nummer hat mir gleich zu Beginn bewusst gemacht, dass der Debütnachfolger sehr autobiografisch werden wird. Dieser Song im Speziellen war ein Schritt für mich in Richtung, gerade raus zu sagen und zu singen, was ich mir denke, anstatt es nur durch die Blume zu sagen, weil ich Angst habe, jemandem damit auf die Füße zu treten.“

(c) Peter Gordebeke

Was „Filler“ für seine Schreiberin selbst bedeutet, löst der Track auch beim Hören aus. Trotz melancholischer Thematik schwingt in jeder Zeile eine berührende Selbstermächtigung mit, die wie eine große Schwester sagt: „Es ist nun mal so, aber es ist ok. Du bist stark genug, die Dinge beim Namen zu nennen.“ Umrahmt von einer spannenden, elektronischen Soundkulisse mit feinstem Pop-Appeal sind PAENDAs Worte der erste Schritt zur Besserung bzw. auf den Dancefloor voller Scherben, um sich die Trauer ausgiebig von der Seele zu tanzen.

„Der Song hat mir wirklich geholfen, zu sagen, was ich denke, ohne mich auf eine unnötige Diskussion einlassen zu müssen oder mich erklären zu müssen.“

Das dazugehörige Video lässt ebenfalls keine Zweifel mehr übrig: PAENDA ist auf dem Weg, Österreichs erste wirkliche Grande Dame des Pop zu werden – mit selbstbewusster Badass-Attitüde, doch erfrischend authentisch dank mutiger, ehrlicher Verletzlichkeit, wie man sie in diesem Business selten antrifft. All killer, (no) filler!