DA WINKLA veröffentlicht emotionale Dialekt-Single "In Erinnerung"
Ein Duett mit der Tiroler Sängerin und Zitherspielerin Sabine Gruber
Manchmal kommen Songs, die sich nicht laut aufdrängen. Die nicht versuchen, groß oder wichtig zu wirken. Sondern einfach da sind. „In Erinnerung“, die neue Single von DA WINKLA, ist genau so ein Lied. Ein ruhiges, persönliches Stück über Verlust, über das Vermissen und darüber, wie Menschen bleiben, auch wenn sie längst gegangen sind.
Ein Song, der ohne Umwege berührt
Schon die erste Zeile trifft direkt ins Herz:
„Opa, heast, i denk aun di.“
Kein Umweg, kein Verstecken hinter Metaphern. Was „In Erinnerung“ so stark macht, ist seine Ehrlichkeit. Da ist keine große Geste, kein künstliches Drama. Stattdessen diese einfachen, klaren Zeilen:
„Jo, de Wöd draaht se weita / Und de Stern san no do obn.“
Das Leben geht weiter. Egal, was passiert. Und trotzdem bleibt etwas zurück.
Gerade im Dialekt entfaltet der Song seine volle Wirkung. Der Wiener Schmäh, sonst oft mit Augenzwinkern verbunden, zeigt hier seine verletzliche Seite. Wenn DA WINKLA singt:
„Oma, du, i fühl mi so alla“
dann klingt das nicht wie eine Textzeile, sondern wie ein Gedanke, den man selbst schon einmal hatte.
Eine Stimme, die den Song trägt
Unterstützt wird DA WINKLA von Sabine Gruber, deren Stimme perfekt in dieses fragile Klangbild passt. Ihr Gesang bringt eine zusätzliche Ruhe hinein. Fast so, als würde sie den Song auffangen, wenn er emotional zu schwer wird.
Dabei ist deutlich zu hören, wie stark DA WINKLA vom klassischen Austropop geprägt ist. Von einer Zeit, in der Songs noch Geschichten erzählen durften, ohne sich erklären zu müssen.

Dialektmusik mit echtem Kern
DA WINKLA, der früher unter anderem bei der Band „Weanviertler“ aktiv war und 2023 sein Solo-Debüt „Beziehungsweise“ veröffentlicht hat, bleibt auch mit „In Erinnerung“ seiner Linie treu. Seine Songs wirken nie konstruiert. Sie fühlen sich echt an.
„In Erinnerung“ ist vielleicht sein persönlichster Song bisher. Einer, der nichts beweisen will. Sondern einfach sagt, was da ist.
Eine Zeile, die bleibt
Am Ende ist es vor allem ein Satz, der hängen bleibt:
„Doch jetzt, bist a Stern do obn.“
Weiters auf der Aufnahme zu hören: Bernhard Sattra aka Doc Hubert (Metternich) an den Drums, Dirty Gördsch (Kid Louie) an der Bass-Gitarre sowie der legendäre Paddy Ready aka H1 am Akkordeon.