Auch wenn das Drumherum bei den Jungs von der Ostsee oft größere Wellen schlägt als deren Mucke selbst, sollte man nicht vergessen, was für eine verdammt gute Band FSF ist, die für ihre Ideale im wahrsten Sinne durch "Sturm & Dreck" geht.

Und so knallen einem auf auf ihrer neuen Platte zwölf Bengalos um die Ohren - in feinster Sahne Manier versteht sich. Thematisch unterscheidet sich ihr Fünftling zwar kaum von den Vorgängern, aber das macht gar nichts, denn Fremdenfeindlichkeit ist immer noch doof und gefeiert wird, wie die Feste fallen. Straighter, ehrlicher Punkrock also, ohne viel unnötigen Schnickschnack. Dass die Truppe um Sänger Monchi auch auf lyrisch anspruchsvolle Brocken verzichtet und lieber frei aus der mit Bier befeuchteten Kehle grölt, ist brutal, charmant und ehrlich. Straßenromantik, die auf die Fresse knallt. Das tut gut bei all dem Dreck der Zeit, der uns umgibt.

Egal, wo man sich auch hinsieht, man findet derzeit wohl keine andere Band, die es wie Feine Sahne Fischfilet versteht, Hymnen mit Inhalt zu kreieren, die mehr sind als ein Song. Ob "Zurück in unserer Stadt", "Wir haben immer noch uns", oder "Wo niemals Ebbe ist" - das sind Nummern, die man zusammen mit seinen Kumpels um vier Uhr morgens volltrunken am Tresen grölen möchte und die Generationen begleiten werden. Alles auf Rausch! 

Alles, was ihr über "Sturm & Dreck" noch wissen müsst, erklärt euch Frontfisch Monchi HIER höchstpersönlich.

 

EBENFALLS DIESE WOCHE NEU IM GUT SORTIERTEN PLATTENREGAL: