Unfasslich 57 – Obstkuchen mit Tschelllatiiiine

Mein Merkur sorgt wieder für Unterhaltung! Dieses Mal dreht sich alles um ein Ehepaar (beide Mitte 40), die Zutaten für ihr Grillfest am Wochenende kaufen wollen.
Er (schnauft schon leicht): „So…wos brauch ma no ollas?“
Sie (blickt über das vollgeräumte Einkaufswagerl): „Na schau ma no do beim Obst…“
Er (schüttelt den Kopf): „Wos brauchst bitte a Obst beim Grillfest?“
Sie: „Najo, i hätt ma docht i moch an Obstkuchen…?“
Er: „Geh bitte wer frisstn des, wonns am Wochenend‘ wieder haaß is?“
Sie: „Na geh, a Obstkuchen is jo eh wos Leichtes!“
Er: „Na guad…Oiso, wos brauch ma?“
Sie: „I schau amoi wegen Himbeeren oda so…schaust du wegen der Tschellatiiin?“
Er: „Guad, i schau wegen der Tschellatiiin.“

(kurze Pause)
Er: „Wo schau i eigentlich wegan der Tschellatiiin?“
Sie: „Beim Möööhl.“
Er: „Guad.“

(Er geht weg, kommt nach kurzer Zeit wieder)
Er: „I hob des ned gfundn. De hom nua a Tscheelllee.“
Sie: „Na herst des is jo des söbe!“
Er: „Bist da do sicha? I glaub ned, doss Tscheelllee und Tscheellaatiiine dessöbe san.“
Sie: „Leg’s eine ins Wagl, i hob Recht.“

Leider sperrt mein Merkur jetzt wegen Umbaus den ganzen Sommer zu. Was mir da wohl für unfassliche Geschichten entgehen werden…
© Eiki

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