Do, 17. Dezember 2009

Rokko Ramirez Rotzt (10te Ausgabe)

Beginnen wir heute mal mit einem mathematischen Vergleich.
Frage: Was kommt dabei heraus, wenn man die Zahlenfolgen 182-113-66-97, 178- 90- 60- 90 und 5562- 40- 5- 13500 miteinander kombiniert?
Eine arithmetische Reihe? Mitnichten!
Die Lösung ist mehr als nur einfach: Ein Topmodel, dass sich in Obertauern bei der letzten Abfahrt von der Friseusen-Vollgas-Jagatee-Hütte nach dem Genuß von massenhaft Alkohol mit sage und schreibe fünf Promille im Blut auf ihren neuen Designer Race-Carvern  den Unterschenkel gebrochen hat und nun die nächsten Wochen ihre falschen Fingernägel im Krankenstand über Wasser hält.
Soll heißen: nun geht sie wieder los, die oh so fröhliche Schisaison mit Schirmbargaudi, Rudeltschechern und Massengröhlen zu diversen Porno-Piefke-Technoschlagern mit Hitgarantie.
Jetzt sind wir wieder da, die Schination Nummero Uno und geben so richtig Gas, dass die Rehgeißkrickerln zittern und auch der letzte Alpendepp wieder seiner Passion fröhnen kann: Schilehrer, Bergführer, Schuhplattler, Jodelkönig und selbstverständlich Meister Don Giovanni aller Klassen.
Vergessen sind alle Dopingskandale, wir verzichten ab sofort auf Eigenblutanreicherung und kompensieren den Leistungsverlust mit Industriebirne aus dem PVC Verbundkanister.
Ist ja auch kein Problem, denn wer das ganze Jahr hart zugepackt hat, der muß seine leidige Kohle doch irgendwie gewinnbringend investieren. Nicht schlimm, dass der Erwerb einer Schiausrüstung heutzutage schon fast mehr kostet als eine Woche All Inclusive in der Karibik und rechnet man noch die Reise-, Übernachtungskosten, Schipass und Konsumationsbeträge dazu, dann übersteigt die Schnapsmädchenrechnung ungeschönt das vierfache Bruttoinlandsprodukt von Burkina Faso. Schon allein deswegen, weil die Hauptstadt  Ougadugu als nicht besonders schneesicher gilt. Aber dank weltumspannendem Satellitenempfang können sich ja die Obervoltesen dem A. Gspassinger seine Promiwedeltruppe in der Glotze reinziehen. Womit wir bei der abschließenden Frage wären: Gibt es in Afrika genug Marillenbrand, um so einen Schas auszuhalten?
Ich glaube nicht, denn sonst müsste allein die Wachau eine Gesamtfläche gleich jener von Mittelamerika aufweisen. Da soll doch mal schnell unser Bundesheifisch den Barroso Hauns zum Wedeln einladen, dann sind die Ausführbeschränkungen für Fallobst hoffentlich schon bald kein Thema mehr.
HAU DI OWE!
euer Rokko Ramirez