Fr, 25. November 2016

The Weeknd 'Starboy'

Album der Woche #47

Michael Joseph Jackson liegt jetzt schon wieder seit mehr als sieben Jahren unter der Erde. Ruhe weiter in Frieden!

Um es charmant auszudrücken: Auch wenn die bis heute ungeklärten Missbrauchsvorwürfe seinem Ansehen als Privatmensch nachträglich einen fahlen Beigeschmack verleihen, bleibt sein künstlerisches Schaffen unbestritten genial und über viele Generationen unvergessen. Lang lebe der King of Pop!

Lässt sich so ein Status im schnelllebigen 21. Medienjahrhundert überhaupt noch erspielen oder erarbeiten? Gibt es solche Ausnahmetalente noch? Wer ist der Prince of Pop? Heißer Anwärter auf diesen Nachwuchstitel: Abel Tesfaye aus Kanada, im Showgeschäft besser bekannt als The Weeknd. Sein drittes Studioalbum „Starboy“ ist eine Bereicherung für moderne Popmusik – mit freundlicher Unterstützung von Daft Punk, Lana Del Rey, Future oder seinem alten Kumpel King Kendrick Lamar. Was hat Michael Jackson jetzt mit dem Ganzen zu tun? Er ist das unüberhörbare Vorbild von ‚Starboy‘. Dabei langweilen Abel Tesfaye und seine Interpretation von R&B zu keiner Albumsekunde. Ganz im Gegenteil: Endlich platzt bei The Weeknd der sprichwörtliche Knoten – seine Stimme bleibt das große Kapital von Tesfaye! Jetzt geht sich das mit den Stadionshows zur Primetime endlich aus. Michael Jackson wäre stolz auf den neuen Prince of Pop!

EBENFALLS DIESE WOCHE NEU IM GUT SORTIERTEN PLATTENREGAL:

  • BBou: Idylle
  • Kate Bush: Before The Dawn
  • KC Rebell: Abstand
  • Möme: Panorama
  • No Wyld: Nomads
  • Sister: Stand Up, Forward, March!
  • Witchery: In His Infernal Majesty’s Service