Es sind diese Nächte, in denen alles ruhig ist, aber der Kopf nicht abschaltet. Genau aus solchen Momenten heraus ist „Surface Level Love“, das Debütalbum von YAN NAY, entstanden.
-> 27.6.2026 Album Release Show Lucia Wien
YAN NAY ist das Soloprojekt des Salzburger Musikers Johannes Holzer, der seit mehreren Jahren in Wien lebt. Neben seiner eigenen Musik ist er als Live-Musiker aktiv und spielte unter anderem mit Lorenz Ambeek und Freude. Aktuell ist er Bassist bei The Belgian Blue und Gitarrist bei Filiah, ein Umfeld, das auch den Sound seines Soloprojekts prägt.

Mit „Surface Level Love“ veröffentlicht YAN NAY ein Album, das aus dem Wunsch entstanden ist, Musik so spontan wie möglich zu schreiben und festzuhalten. Einige Songs sind an nur einem Tag entstanden und direkt aufgenommen worden, ohne sie zu zerdenken, sondern aus dem Moment heraus und im Vertrauen auf das eigene Gefühl.
Gleichzeitig ist das Album eng mit einer persönlichen Phase verbunden. In einer Zeit, in der Schlaflosigkeit viel Energie gekostet hat, wurde das Studio zu einem wichtigen Rückzugsort – ein Raum, um gemeinsam mit Freund*innen Musik zu machen und neue Kraft zu schöpfen.
Zusammen mit Lukas Klement, Ross Stanciu, Nina Schwarzott und Mario Fartacek sind die Songs in einem sehr direkten und offenen Prozess entstanden. Vieles lebt vom gemeinsamen Arbeiten, vom Ausprobieren und davon, Ideen einfach zuzulassen.
Der Titel „Surface Level Love“ spielt mit Gegensätzen. Vieles klingt leicht, direkt und fast unbeschwert, wie in Songs wie „bYe“ oder „Surface Level Love“. Diese Leichtigkeit ist dabei nicht zufällig, sondern etwas, das bewusst gesucht und zugelassen wurde.
Gleichzeitig haben auch ruhigere und nachdenklichere Momente ihren Platz. Es geht um Beziehungen und Freundschaften, um schlaflose Nächte und um dieses Gefühl, wenn der Kopf einfach nicht ganz zur Ruhe kommt.
Am Ende ist „Surface Level Love“ genau daraus entstanden – aus dem Versuch, beides nebeneinander bestehen zu lassen: die Leichtigkeit und die Schwere, das Loslassen und das Nachdenken.
— Sebastian Juhn