Na bumm. Jarvis goes Schweinerock. Und interessanter Weise funktioniert das nicht nur gut, sondern äußerst famos. Mit Pulp verbindet man auf „Further Complications“ höchstens noch seine Stimme, die Gitarre kracht mit allerlei Delay- und Reverb-Effekten, der doch schon 46jährige Herr Cocker verbrät auf „Homewrecker!“ sogar subtil das Batman- Thema und schafft’s dabei, dass ein Saxophon nicht nervt. Nicht falsch verstehen: „Further Complications“ funktioniert nicht beim ersten Mal anhören. Es ist aber […]
Mit dem ersten Eels Album seit vier Jahren schlägt E wieder rauhere Töne an. Aus dem Dog Faced Boy ist der Hombre Lobo, der Werwolf geworden. Die Gitarren krachen, das Schlagzeug scheppert, die Gefühle leiden. Die verzerrte Stimme ist wohl als Antithese zum grassierenden Autotune-Fieber gedacht, nervt nach einiger Zeit aber eher. Das Songspektrum reicht von leisen Balladen bis zu stampfenden Rockern. Leider erinnert fast jeder Song an […]
Vielleicht sollte man sich die neue Rancid besser nicht im Auto anhören. Nicht etwa, weil sie schlecht wäre, sondern weil man beginnt, dabei ziemlich deppert über’m Häfen zu fahren (Übers. f. unsere dt. Bundesbürger: viel zu schnell). Die kalifornischen Ska-Punker haben ein Album hingelegt, das sowas von Gas gibt, dass einem der Drummer Branden Steineckert fast schon leid tut. (Muss er aber eh nicht, das ist er von den […]
Wahrscheinlich geht dieser Frau nichts mehr auf die Nerven als diese Personenbeschreibung: Klein aber oho! Dabei ist es so passend. „Hands“ bietet ein glitzerndes Popuniversum, Discowelten, die starke Einflüsse aus den Achtziger Jahren einbeziehen, futuristische Klanggewitter und die glockenhelle Glasstimme der Frau Boots. Victoria Hesketh heißt sie in echt, und dass sie auf der Bühne genauso glitzert wie auf ihrem Debüt, das wird sie uns auf dem diesjährigen Frequency Festival beweisen. Tanzhymnen wie „Meddle“ oder […]
Die CD ist Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zweier größen der Musikgeschichte. Das Album bewegt sich im Genre von Klassik, Pop und Wienerlied und eröffnet somit einen völlig neuen Zugang zum Werk der Gershwinbrüder. Aber vor allem ist ‚I got rhythm – wosbrauchimea‘ eine Hommage an die Zeitlosigkeit.
Mit „Stubnblues III. NO SO VÜ“ legt die Formation eine CD mit höchstem Niveau vor. Die Band ist jetzt da, wo sie hinwollte – mit ihrer Musik, dem Sound und vor allem mit den Texten und Geschichten, die sie erzählt. Die „Stubnblueser“ blödeln, berühren, sind ehrlich.
Keine Macht den Drogen! Eminem verarbeitet mit Studioalbum Nummer sechs seine Medikamentensucht, reimt eine Entschuldigung für Mama und sichert sich ganz nebenbei eine fette Altersvorsorge für die Zeit nach Pillen, Tabletten und Co. Eine gute Therapie: Mit der Platte „Relapse“ setzt der weiße Mann aus Detroit ein ehrliches und aufrichtiges Lebenszeichen – mal von ganz […]
Zeitreise ins Jahr 1995. Richey James Edwards, seines Zeichens Gitarrist der Manic Street Prachers, verschwindet spurlos, hinterlässt aber haufenweise Textmaterial. 2009 bringt die auch in der Zwischenzeit produktive Band ein Album ausschließlich mit Texten von Edwards heraus. Seien es der Wahnsinn, die Depression, der Produzent des letzten Nirvanaalbums, Steve Albini oder die Coverkünstlerin Jenny Saville, […]
Coaster heißt Bierdeckel auf Englisch. Abgesehen davon, dass es auf diesem Tonträger recht oft um Alkohol und dessen Missbrauch geht, spielt dies auch auf die Ansicht von Bandchef Fat Mike an, dass CDs heutzutage eher als Bierdeckel fungieren, als als Musikspeichermedium. Konsequenter weise haben NOFX ein neues Album mit 12 Songs herausgebracht, es kommen weder […]
Der Mann war mal Roadie. Dann Partner eines menschlichen Hundes namens Marie. Jetzt ist er irgendwie Popstar. Schuld daran ist das vorliegende Album „Es Brennt So Schön“, mit dem Song „Mach Den Bibo“, bekannt aus dem Bundesvision Song Contest 2009 von Stefan Raab. Das Video ist dermaßen krank, natürlich im positiven Sinn, dass es nur […]
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