Vier Salzburger erforschen auf ihrem Debüt die unendlichen Weiten des Popuniversums: Fehl am Platz wirken nur die Expeditionen in Richtung Goth, Punk oder Rock, umso besser sind die Shoegaze und Trip Hop inspirierten Stücke wie ‚Synced‘. Mit Stimmeffekten, dezenten Beats und sphärischen Loops gelingt Sound à la Jamie xx oder James Blake. Mehr davon! […]
Snoop Dogg, Korn, Limp Bizkit – stattliche Namen, für die Dope D.O.D schon die Bühne aufwärmen durften. Damit der Abriss weitergehen kann, hauen die Niederländer ihr zweites Album „Da Roach“, auf Deutsch „Kakerlake“, raus. Die gemeine Küchenschabe überlebt ja bekanntlich auch Atomkatastrophen – laut der drei Rabauken hat auch ihre neue Scheibe das Zeug zum […]
Ein wahrer Segen für den Synthie Pop, dass Katie Stelmanis doch keine Operndiva geworden ist: Wer singt sonst so herzzerreißend über elektronische Sounds? Austra! ‚Olympia‘ brilliert mit tanzenden House Beats und zauberhaften Melodien, die Klavierballade ‚Home‘ sorgt für ausgelassene Stimmung. Wo? Irgendwo zwischen Club und Opernsaal.
Francis International Airport haben ihren Indie Rock elektrifiziert – mit quirligen Synthesizern, takttreuen Drum Computern, 80er Avancen, dazu viel Delay und Hall. Technisch einwandfrei, nur kann dieser Synthie Pop kaum überraschen. Früher wusste die Gitarrenband international Maßstäbe zu setzen, heute schwimmt FIA mit dem Retrostrom. Nicht ungefährlich!
Das sperrigste Werk des schwedischen Geschwisterpaars – es klingt nach Dschungel, unruhigen Tieren, animalischen Trieben und Hektik. Die poppigen Synthies vergangener Alben sind kein Thema mehr. Stattdessen pfeift, trommelt und rasselt es gewaltig. Wenn dann noch die Blockflöte einsetzt, ist der Nervenzusammenbruch nicht mehr weit. Fordernd, aber sehr gut!
Was sich die Yeah Yeah Yeahs vor der Covergestaltung von „Mosquito“ eingeworfen haben? Man weiß es nicht. Fakt ist: Ihr neues Musikmaterial ist genial, ein gewaltiges Monster aus Langspielerlänge, das die New Yorker um Sängerin Karen O da losgelassen haben. Laut, schrill, brachial und durchgeknallt – so und nicht anders soll moderner Rock’n’Roll klingen.
Es gibt genügend Dinge auf dieser Erde, die sich niemals ändern werden: Manager bleiben geldgeil, Menschen käuflich, Politiker korrupt und Scheiße wird nie nach Rosen duften. Im Fall von The National hat so eine Konstante aber auch etwas sehr Gutes. Denn Mann und Frau liebt die Band rund um Trauerweide Matt Berninger für ihre unverrückbare […]
Tick-Tack, Tick-Tack: Uhren und Erdball drehen sich weiter, auch bzw. gerade weil Zeremonienmeister Josh Homme ein neues Album mit seinen Queens of the Stone Age aufnehmen konnte. ‚…Like Clockwerk‘ strotzt vor gesundem Selbstbewusstsein, keine Kompromisse, nur ehrlicher Rock’n’Roll im Zeitgeist und in beeindruckenden Facetten. Aber woher kommen die nachdenklichen Balladen und dieser raue Blues? Direkt […]
Don’t believe the hype, trust Daft Punk! Auf Deutsch: Zwei Franzosen, über deren Privatleben nach wir vor nur gemunkelt werden darf, setzen wieder ihre Roboterhelme auf und feiern Discothèque. Dass begleitend dazu eine Marketingmaschinerie besser als aus dem Lehrbuch läuft, ändert nichts an der formidablen Musikqualität. Auch kein Wunder bei dieser exklusiven Gästeliste: Giorgio Moroder […]
(NUCLEAR BLAST RECORDS) Den alten Spirit der legendären Irland-Rocker THIN LIZZY wollte die Nachfolgeband BLACK STAR RIDERS heraufbeschwören. Mission gelungen- und zwar souverän! „All Hell Breaks Loose“, das erste (inoffizielle!) THIN-LIZZY-Album nach 30 Jahren, riecht nach dreckigem Pub-Boden, nach Fish & Chips, nach Guinness und nach total versoffenen Wochenenden. Ein Höllenstück, das absolut gar nichts […]
(NAPALM RECORDS) „Antiadore“ heißt der neueste Streich von LACRIMAS PROFUNDERE, die in den letzten 20 Jahren zu Heroen der düsteren Rockmusik wurden. Hier regiert die Melancholie, die aber zumeist in ein rockiges Soundgewand gepackt wird und somit ihren Kitschfaktor verliert. „Antiadore“ ist „Goth‘n‘ Roll“ pur, ohne großen Ballast. Zwar ist nicht jeder Song ein Hit, […]
(SEASONS OF MIST RECORDS) Mit ‚Ultraviolet‘ präsentieren sich KYLESA von ihrer düstersten Seite. Flächige Sounds, dröhnende Bässe und progressive Kapriolen am Mikrofon sorgen im größtenteils entspannten Ambiente für die nötige Abwechslung. Durch die Beimengung von Aggression („What Does It Take“) und Doom („Grounded“) positioniert sich die im Sludge verwurzelte Band schließlich jenseits aller Regelmäßigkeit auf […]
(MASSACRE RECORDS) THE LAST WARNING aus der Steiermark zählen zu den heißesten Aktien des Thrash-Metal-Undergrounds. „Progression“ unterstreicht dies eindrucksvoll: Der Sound ist brillant und man besitzt – trotz aller Aggressivität – massig Wiedererkennungswert. „Progression“ klingt frisch, heavy und wird Metal-Herzen höher schlagen lassen. [Dimitrios Poultidis]
Eine der besten Celtic-Metal-Bands kommt bekanntlich aus deutschen Landen. Zu den vor Kraft und Melodie nur so strotzenden Hymnen dürfen wieder in Braveheart-Manier die Schwerter gezückt werden. Treibende Rhythmen samt packender Epik dominieren den konzeptionell ausgerichteten, sehr gut gelungenen „Book Of Dowth“-Nachfolger. [Thomas Patsch]
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