Mi, 25. März 2020
We are Doomed, but this time it’s Eternal

We are Doomed, but this time it’s Eternal

Doom Eternal

Mal wieder ordentlich Lust auf einen Shooter? Diesmal will id Software uns mit Doom Eternal einfach mehr bieten: Mehr Blut, mehr Geschwindigkeit, mehr Action. Nach verlängerter Wartezeit ist es endlich soweit und der Doom Guy flitzt wieder über die Bildschirme. Doch, was könnt ihr von diesem Action-Titel erwarten?

Die Doom Reihe müssen wir wohl nicht extra erwähnen. Bereits Generationen erfreut sie mit stupider Ballerei und ordentlich Action. Dabei ist Doom Guy als Protagonist immer im Vordergrund, wie er sich durch eine Horde Dämonen und Untoter ballert.

Auch Doom Eternal ist da keine Ausnahme und die Geschichte von Doom Eternal knüpft nahtlos an jene von Doom (2016) an. Es gilt weiterhin die Welt zu retten und dabei zahlreiche Dämonen zurück ins Jenseits zu verfrachten.

Hit me with your best shot

Dabei setzt man in Doom Eternal definitiv auf mehr Blut, Action und Gewalt. Das fällt uns bereits in den ersten Spielminuten auf, in denen es gerade nur so vor Körperteilen und Flüssigkeiten spritzt. Damit uns das auch weiterhin so gut gelingt versorgt uns das Spiel mit 9 Waffen im Laufe des Spieles, wobei eine gewaltiger ist als die Nächste. Von Shotgun, über Plasmakanonen bis hin zur BFG ist alles dabei und verteilt die Dämonen ordentlich über dem Bildschirm.

Dabei verfügt fast jede Waffe zusätzlich über 2 Waffenmods, die wir durch das Auffinden von Waffenkisten freischalten können. Diese bringen zusätzliche Würze in den Killerspaß und können mittels Waffenmarken verbessert werden.

Wenn es einmal haarig wird dann hilft der Glory-Kill. Der Glory-Kill, ein extrem brutaler Finisher-Move aus dem vorherigen Doom, wurde um zwei Kill-Arten (Flammenwerfer, Kettensäge) erweitert. Dadurch können wir uns je nach gewähltem Finisher entweder Gesundheit, Munition oder Rüstung erspielen durch das Töten von Dämonen erspielen.

Zusätzlich gibt es auch noch den Blut-Schlag. Dieser Nahkampfangriff lädt sich mit der Zeit auf uns haut die Dämonen regelrecht aus den Socken. Vor Allem Gegner mit starker Panzerung lässt dieser Schlag alt und nackt aussehen.

Ballern und Leveln

Aber auch beim Leveldesign hat sich einiges getan. Die neuen Sprungeinlagen, bei denen wir uns wie ein italienischer Klempner fühlen, erhöhen merklich die Spielgeschwindigkeit und Schwierigkeit.

Wir springen und dashen, eine weitere Fähigkeit, die wir mit der Zeit bekommen, durch große Areale. Dort hängen wir uns an Wände oder müssen gefährlichen Flammen ausweichen. Déjà-vu?

Die weitläufigen Levels beinhalten zudem zahlreiche Sammelobjekte, die zum Teil sehr knifflig versteckt sind. Dazu zählen Schallplatten, Spielfiguren sowie Objekte mit denen wir unseren Doom Guy verbessern können. Mit Prätoren-Münzen lässt sich unser Prätoren-Anzug verbessern, wodurch wir Sammelobjekte leichter finden, oder keinen Schaden durch explodierende Fässer bekommen.

Wächterkristalle erhöhen wahlweise unsere Gesundheit, Munition oder Rüstung und erleichtern uns diese zu bekommen. Außerdem verstecken sich dämonische Runen, die weitere Eigenschaften unseres Doom Guys erwecken und verbessern.

Finden wir Energiezellen, können wir später auf unserer Hauptbasis der Freedom of Doom, neue Bereiche freischalten und Erweiterungen holen.

Zusätzlich bieten manche Levels zusätzliche Dämonenkämpfe. In diesen müssen wir in sehr knappen Zeitlimits alle Dämonen töten, die gerade gespawnt sind. Als Belohnung winken Waffenmarken. Den ultimativen Kampf finden wir aber in den Slayer-Arenen.

Damit wir diese öffnen können, müssen wir zunächst einen Slayer-Schlüssel im Level finden. Gesagt getan und den Kampf gestartet trotzen wir meist einer Übermacht an Feinden. Haben wir diese erledigt, bekommen wir einen Himmelsschlüssel, welche, sobald wir alle haben, die ultimative 9. Waffe freischaltet.

Battlemode

Wer die Story erledigt hat und einfach mal zwischendurch Lust bekommt, der kann seine Fähigkeiten im Battlemode von Doom Eternal zu testen. Der neue 2v1-Mehrspielermodus stellt Slayers in einem Best-of-Five-Rausch gegen zwei Dämonen auf die Probe. Beide Seiten verfügen über ein umfangreiches Waffenarsenal und es zählt diese richtig einzusetzen, um die Runden zu gewinnen.

Fazit

Wir waren von der ersten Sekunde Gameplay an von Doom Eternal begeistert. Nie machte uns das Töten von Dämonen mehr Spaß. Ein Spiel, das genau liefert was es verspricht. Man kann also in „Ruhe“ abschalten, auch wenn man nie wirklich zur Ruhe kommt. Wir können euch also nur raten: Schnappt euch euren Doom-Slayer, ladet ordentlich durch und macht euch bereit die Welt zu retten.

 

 

— Fabian Padrta

9

Das Gute

+ Geballte Ladung Aktion

+ Variierender Schwierigkeitsgrad

+ Mehr Blut und sichtbarer Schaden denn je

Das Schlechte

- Repetitives Missionsdesign

Shortcut Doom Eternal
Release 20. Mär 2020
Studio id Software
Publisher Bethesda Softworks
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