2012
20
Mittwoch Juni

Wolfgang Frisch

RadioKulturhaus Argentinierstr. 30a, 1040 WIEN
Einlass: 20:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
  • Abendkasse 17.00
  • Vorverkauf 15.00

Gewinne 1 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 18. Juni 2012

  • Wolfgang Frisch

Als Gitarrist der Sofa Surfers ist Wolfgang Frisch seit den mittleren 1990er Jahren in den Clubs und Konzerthallen Europas präsent und vielbeachtet. Mit seiner Stammband wurde er im Zuge des Downbeat-Booms rund um Kruder & Dorfmeister zum Szenestar. Über 15 kreative Jahre haben sich die Sofa Surfers von einer Dub/Groove Band bis zu einem sehr eigenständigen Rock-Format entwickelt, die nach wie vor große internationale Beachtung findet.

Als Solokünstler greift Wolfgang Frisch Tonmaterial der 1960er und 1970er Singer/Songwriter-Szene auf. Inspirationen liegen unter anderem im Schaffen von Scott Walker oder Jack Nitzsche – was aufgegriffen wird, wird aber sofort wieder zeitgenössisch gebrochen. Wolfgang Frisch verlässt solo die vertrauten Wege der Sofa Surfers- Produktionen und legt die nackten Songs zunächst in die Hände verschiedener Gastvokalisten, bevor er Atmosphäre, Textur und Sounddesign nach seinen Vorstellungen arrangiert. ‚Ganz kann er seine Einflüsse der Sofa Surfers wohl nicht verstecken – und will es wahrscheinlich auch nicht. Und doch finden sich mehr Unterschiede als Parallelen.‘ (subtext.at)

Auf der Suche nach den passenden Kollaborateuren landet Wolfgang Frisch zuerst bei Pieter Gabriel. Bei diesem ist klar, ‚der kann sich die Dinge auch über einen Gitarrenakkord hinaus vorstellen‘. Ebenso taucht Marilies Jagsch in Frischs Kosmos auf, deren gedämpfte, fast zerbrechliche Art zu singen verzaubert. Marilies Jagsch ist es auch, die den dritten Künstler ins Boot holt: Wolfgang Wiesbauer unterstreicht mit seinem Timbre den eher dunklen Aspekt des Albums. Als düster, aber dennoch erhebend lässt sich auch das Mitwirken von Georg Altziebler alias Son Of The Velvet Rat charakterisieren. Fehlt noch der wärmende Gegenpol, den schlussendlich die amerikanische Sängerin Ana Gardel verkörpert. ‚Diese Songs klingen nach Schmerz, Resignation und Verzweiflung. Das geht durch Mark und Bein und das ist dann auch herrlich gut so.‘ (The Gap)

Man darf gespannt sein, wer aus dem illustren Kreis der Albumgäste auch auf der Bühne des Radiokulturhauses präsent sein wird.