Lesung & Konzert
Buchpräsentation
Richard Schuberth
Chronik einer fröhlichen Verschwörung (Zsolnay Verlag)
Lesung & Konzert
Musik: Martin Lubenov, Jovan Torbica und Haider Khan Gorau
(spielen Balkan Jazz mit indischem Puls und auch Kompositionen des Autors)
Moderation: Sebastian Fasthuber (Falter)
Der schrullige 70-jährige Philosoph Ernst Katz hasst die kulturindustrielle
Verwertung von Nazi-Zeit und Holocaust. Im Zug trifft er die 17-jährige
Biggy, einen schlauen Wildfang mit beachtlicher krimineller Energie.
Gemeinsam schmieden sie einen kühnen Plan: den Roman eines jungen
Erfolgsautors zu verhindern – ein Buch über eine Frau, die Katz gut gekannt
hat und mit der ihn ein Geheimnis verbindet. Der Plan wird mit allerlei
Finten und Fallgruben umgesetzt – und verläuft doch ganz anders als geplant.
Ein Schelmen- und Bildungsroman über eine ungewöhnliche Liebe und die
Chancen und Widersprüche von radikalem Nonkonformismus.
„Polyphonie und Dissonanz bestimmen die ,Chronik einer fröhlichen
Verschwörung’ vom Anfang bis zum Ende. Und möglicherweise ist der Roman
genau deshalb so berührend und vergnüglich zu lesen.“
Sabine Dengscherz, Literaturhaus
„Richard Schuberth ist mit seiner ,Chronik einer fröhlichen Verschwörung’
ein Bildungsroman im besten Sinne gelungen, eine schelmische Geschichte
einer ungewöhnlichen Freundschaft, die sowohl an vergnügliche Buddy- oder
Heist-Movies erinnert als auch philosophische und feministische Themen
intelligent miteinander verwebt.“
Claudia Gschweitl, ex libris (Ö1)
„Aber seine stilistischen Anstrengungen werden durch treffliche
Formulierungen, durch erhellende und witzige Entscheidungen in der Syntax
und der Wortwahl belohnt und von linguistischer Selbstreflexion begleitet.
Da werden keine Locken auf einer Glatze gedreht, sondern kluge, manchmal
kontroverse Gedanken in eine sprachliche Form gebracht, die Literatur – auch
im Journalismus – erst zu Literatur macht.“
Thomas Rothschild, Die Presse
„Mit ,Chronik einer fröhlichen Verschwörung’ legt Schuberth nun seinen
ersten Roman vor – die literarisch listige Verbindung eines mit Sex & Crime
gespickten Plots mit gesellschaftskritischer Essayistik, die zusammen eine
gewitzte Didaktik einer Einübung in die Ahndung und Ächtung intellektueller
Korruption ergeben.“
Armin Sattler, ORF online