2018
28
Sonntag Oktober

Laurel

B72 Hernalser Gürtel Bogen 72, 1080 Wien
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Einlass: 21:00 Uhr
  • Stehplatz 20.00 VVK € 20.00

Gewinne 2 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 26. Oktober 2018

Laurel am 28. October 2018 @ B72.

In ihrer britischen Heimat überschlagen sich die Medien gegenwärtig bei dem Versuch, die detailverliebte, zerbrechliche, sanfte und dabei doch so überzeugend und unwiderstehlich dicht vorgetragenen Musik von Laurel treffend und nachvollziehbar zu umschreiben. Denn in Genre-Kategorien gesprochen, findet sich in ihrem Sound ebenso viel Pop wie Folk, Indie wie Liedermacher, Rock wie Ambienthaftes. Dazu singt, haucht, schmachtet, reklamiert und phrasiert die 23-jährige Multiinstrumentalistin intime Texte über die ganz großen Gefühle, mit einer Stimme, die gleichzeitig ätherisch und dringlich ist, mädchenhaft und enorm abgeklärt. Seit 2013 hat sie ihre Heimat mit diesen Songs, die sie in ihrem kleinen Schlafzimmer-Studio vollkommen alleine schreibt, aufnimmt und produziert, Stück für Stück in ihren Bann gezogen. Zehn Singles, drei EPs und ein Mixtape veröffentlichte die auch modisch sehr eigene Persönlichkeit seit 2013, bislang fast ausschlich digital und mit beachtlichem Erfolg auf allen gängigen Musikdiensten. Nach ihrer UK-Tour mit Oh Wonder sowie ihrer ersten eigenen Headline-Tournee legt sie derzeit letzte Hand an ihr Debütalbum „Dogviolet“, das für den 24. August angekündigt wird. Danach wird sie erstmals für Konuzerte quer durch Europa reisen und im Zuge dessen auch am 28. Oktober ein exklusives Konzert in Wien spielen.
Bereits seit ihrem 12. Lebensjahr schreibt Laurel Arnell-Cullen Songs, stets in der Hoffnung, diese dereinst mit der Welt teilen zu können. Dabei war ihr aber immer klar, dass dies nur so geschieht und klingen wird, wie sie sich das vorstellt. Im Learning-by-doing-Verfahren brachte sie sich nacheinander Gitarre, Piano, Bass, Schlagzeug sowie das Handwerk der Musikproduktion bei, von Anbeginn darauf achtend, dass ihre Songs nichts enthalten, was für die jeweils transportierte Emotion nicht elementar und unverzichtbar ist. Auf diese Weise fand sie gleich bei ihren ersten Produktionen zu einer entschlackten, reduzierten, warmen und oftmals leicht mystisch verklärten Klangästhetik, bei der kein Ton zu viel und kein Wort ungenau ist. Entsprechend schnell fand sie via Soundcloud landesweit Fans und Unterstützer, darunter auch die Radio-Legenden Annie Mac, Zane Lowe und Steve Lamacq, die Laurel ebenso begeistert feierten wie das Feuilleton des Guardian oder die Trendpostillen Wonderland und I-D Magazine, die Laurel bereits nach den ersten veröffentlichten Songs unter ihre Fittiche nahmen und in ihr eine „Künstlerin von seltener Klasse finden, die das Talent hat, gleichzeitig hip und zeitlos, postmodern und klassisch zu klingen.“
Nach ihren ersten EPs in Zusammenarbeit mit zwei Indielabels wurde daher auch das seit zwei Jahrzehnten für sein unfehlbares Trendgespür gefeierte Label Ninja Tune auf Laurel aufmerksam, bei dessen Tochter Counter Records nun im August ihr erster Longplayer erscheint, zweifellos einer der heißersehntesten des Jahres in Großbritannien. Dass Laurel von diesem Moment an nahezu zwangsläufig durchstarten wird zu einer europaweiten Blitzkarriere, steht für viele Fachleute fest. Denn Laurel findet intuitiv stets die perfekte Balance zwischen Eigensinn und Zugänglichkeit, Artifiziellem und Unmittelbarem.