imagetanz 2011: Tanz & Performance
Gewinne 2 x 2 Karten
Teilnahmeschluss: 10. März 2011
imagetanz 2011
Festival für Choreografie, Performance und Effekt
Nachdem sich das Festival im letzten Jahr dem Format der Party verschrieben hat, stellt das diesjährige imagetanz-Festival den Effekt in den Mittelpunkt. Im Theater sind es zum Beispiel Special Effects, die Aufsehen erregen, oder Effekthascherei, die als Kritikpunkt angeführt wird. Vor allem aber steckt im Begriff Effekt die Frage nach der Wirkung von Theater, Performance und Choreografie. Aus einem solchen Blickwinkel rücken ästhetische Fragen gegenüber der sozialen und politischen Relevanz von Kunst definitiv in den Hintergrund.
VOLUME verlost 2 x 2 Tickets für 2 Performances an einem Abend!
13. März im brut im Konzerthaus
WHAT THEY ARE INSTEAD OF
„What they are instead of legt das Bewegungsskelett des Liebesspiels bloß und führt dabei auf fast quälende Weise die radikale Selbstbezogenheit in der sexuellen Vereinigung, die Unerfüllbarkeit aller Verschmelzungswünsche vor.“ Süddeutsche Zeitung
Wie kann man eigentlich zusammen existieren? Wie weit kann man Intimität hochpegeln? Wohin schwappt der Intimitätsüberschuss?
In What they are instead of suchen Angela Schubot und Jared Gradinger nach dem bedingungslosen Miteinander. Der Weg dorthin ist steinig und hart und führt durch grobe körperliche Ausbeutung und rauschartige Erschöpfungszustände. Immer mit dem Ziel vor Augen, das eigene Ich völlig aufzulösen, begeben sich die beiden PerformerInnen waghalsig in gierige Umarmungen, Verknotungen und Verkeilungen. Während sie alle erdenklichen Posen und Positionen einnehmen, reicht die Palette an Assoziationen von Sexualität bis zu körperlicher Gewalt.
Danach:
DEFLECTIONS: A SONIC CIRCUS PERFORMER, 2. ACT
In Deflections: A Sonic Circus Performer, 2. Act setzt Nathalie Koger auf direkte Konfrontation von Zirkusakrobatik und zeitgenössischer Performance und verfrachtet die beiden Disziplinen in einen gemeinsamen Bühnenraum. Die szenische und musikalische Komposition steht in einem ständigen Wechselspiel mit der Darbietung der Artistin Annabel Carberry, die auf der brut-Bühne Virtuosität im Umgang mit Hula-Hoop-Reifen beweist.