Die Band mit dem doppelten v, das eigentlich ein w sein sollte, kommt aus Kanada. Deren gleichnamiges Debütalbum – hier aber nun doch mit einem w statt dem vv – wurde in Chad VanGaalens Yoko-Eno-Studio aufgenommen und von Graham Walsh (Holy Fuck) und John Agnello produziert, der auch schon bei Kurt Vile und Sonic Youth an den Reglern saß. Diese Zusammenarbeit ist deutlich heraus zu hören. Es kracht, es knarzt und begleitet die liebliche Stimme von Sängerin Molly Rankin mit genau dem Fuzz, den es braucht, um Vergleichen mit Bands wie Camera Obscura und Best Coast gerecht zu werden.
Die Band dürfte außerdem nichts auf gegenwärtige Modeerscheinungen geben, kommt ihr Sound doch denkbar spät, der Hype um Bands wie die bereits genannten Best Coast oder Girls ist nicht erst seit gestern am Abklingen. Aber kann der C86-Pop von Alvvays jemals aus der Mode kommen? Teenage Fanclub oder The Pastels hatten und haben ihre Fans, selbe werden sich Alvvays auf ihrer kommenden Tour durch Europa mit Real Estate und Foxygen auch erspielen. So lange, bis schließlich das B72 ausverkauft sein wird.
‚Alvvays don’t reinvent the wheel on their self-titled debut and they don’t do anything outrageous, but everything they do is so charming and well-executed that it doesn’t really matter.‘ (Stereogum)
‚A band everyone will be talking about after SXSW‘ (NME)
‚It’s an attractive prospect, and in a world where we lack Beach House, Alvvays snugly slot into a summer line-up.‘ (The Line of Best Fit)
Support: MOON KING
https://www.facebook.com/O.Moon.King.O?fref=ts