Dead Man Orchestra & Superschnauzer
- Superschnauzer
- Dead Man Orchestra
Superschnauzer
Wenn der Verstand angewidert in großen Schritten die Flucht ergreift, Anstand und Tugend ihrem Brechreiz freien Lauf lassen und der Ort des Geschehens in eine alkoholgeschwängerte Wolke aus Selbstüberschätzung gehüllt ist, dann wird die Frage, die niemals jemand gestellt hat, durch einen Kompromiss beantwortet, der letztlich niemanden zufrieden stellt. Ein Gedankenexperiment von Gehirnamputierten, ein Rundumschlag der Gliedmaßenlosen!
Dead Man Orchestra:
TODESPOP AUS WIENER UNTIEFEN
Tanzbare Rockmusik, Grunge-Referenzen, ein bisschen Dirty-Old-Man Blues: das sind die Zutaten der Debut-EP THE FINAL TWITCH des DEAD MAN ORCHESTRA. Bestehend aus Christian Prehsler, Markus Haschny, und Ex-Jonas Goldbaum-Basser Florian Frankl, sind sie zwar „nur“ zu dritt, dafür sind die Gesten aber groß.
Die Songs spannen einen Bogen von poppigen Indierock bis industrialartigem Dröhn-Rock. Referenzen von NIN über Foo Fighters oder die Twilight Singers sind zulässig und gewollt. Wenn ein Banjo, Mundharmonika, und Akkordeon sporadisch mitmusizieren, schauen auch Jack White und Tom Waits mit einem Auge beim Fenster herein.
Inspiriert von Wiener Pratergrind, antikapitalistischen Verschwörungstheorien, seltsamen Kartentricks, und mexikanischen Totenbeschwörungen, versteckt sich hinter eingängigen Melodien immer eine gewisse Bösartigkeit. Um Weltverbesserung geht es hier nicht. Um singend in den Abgrund zu spazieren eignet sich THE FINAL TWITCH aber ganz gut.