BRECHT light - RUMPOLD, TERNE, VORZELLNER humorvoll musikalisch
Gewinne 2 x 2 Karten
Teilnahmeschluss: 03. März 2026
Was am Ende zählt, ist der Humor: Burg-Schauspieler JOHANNES TERNE, 1951 geboren in der DDR und seit 1990 in Österreich arbeitend, nähert sich der Berliner Theatergröße BERT BRECHT in Symbiose mit dem Sänger RENÉ RUMPOLD in einer musikalischen Lesung mit bekannten und unbekannten Texten BRECHTs unter dem Titel BRECHT light.
BRECHTs Humor ist „schwarz“, voller Ironie, Satire und listiger „Dummheit“, um das Publikum zu provozieren, nachdenklich zu machen und Autoritäten zu entlarven. Sein Humor ist als Waffe attackierend gescheit und witzig („Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“). Und dass demzufolge auch Brechts „Zeitgenossen sehr wohl humoristisch“ waren, wollen TERNE, RUMPOLD und der in seiner feinen Musikklinge für Brechts Komponisten bestens geeignete Pianist MARKUS VORZELLNER darüber hinaus belegen.
Denn für die Reflexionsebene arbeitete BRECHT intensiv mit Komponisten zusammen, die seinen Texten als erzählerisches Element zusätzlichen Ewigkeitswert bescherten. KURT WEILL war sein wichtigster Partner in den 1920er Jahren (Die Dreigroschenoper 1928, Die sieben Todsünden 1933), HANNS EISLER vertonte viele Lehrstücke und Filme (Schweyk im Zweiten Weltkrieg), PAUL DESSAU begleitete seine Periode beim Berliner Ensemble (Mutter Courage und ihre Kinder, Der gute Mensch von Sezuan), u.a.
Textrhythmisch gibt BRECHT hier schon mal den humorvollen Auftakt:
„Eins, zwei, drei, vier,
der Vater, der trinkt Bier.
Vier, drei, zwei, eins,
die Mutter, die trinkt keins.“
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