Mi, 12. Dezember 2018
Animierter Spider-Man 2.0

Eingerostetes Steampunk-Spektakel

VOLUME Kinokritik: Mortal Engines

Wir befinden uns in einer postapokalyptischen und dystopischen Zukunft, in der riesige Städte auf Rädern aufeinander Jagd machen. Die größte dieser Raubstädte ist London, die versucht, irgendwie nach Asien einzudringen, wo es noch Rohstoffe zu plündern gibt. So weit, so abgedroschen.

Außer einigen so noch nie gesehenen Steam/Dieselpunk-Styles, bringt „Mortal Engines“ leider nur Genre-Standards, die man schon oft und besser gesehen hat. „Star Wars“, „Mad Max“ und „Terminator“ sind einfach um einige Eckhäuser besser.

Zusätzlich dürfte der Film mit der Motorsäge geschnitten worden sein, denn es gibt viel zu viele holprige Szenen. Mit einem Popcorn-Kübel und/oder einer Flasche Vodka in der Hand ist der Film aber vermutlich auszuhalten …

Regie: Christian Rivers
Mit: Hugo Weaving, Hera Hilmar, Robert Sheehan, Jihae
Kinostart: 13.12.2018
Bewertung:
 2/5

— Thomas Varkonyi