Di, 5. März 2019
Black Lives Matter

Black Lives Matter

VOLUME Kinokritik: Beale Street

Harlem, New York, in den frühen 70er Jahren. Fonny und Trish sind ein Liebespaar und erwarten ein Kind. Doch es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn die böse Umgebung etwas dagegen hat.

Böse sind sowohl weiße Polizisten und Vermieter als auch schwarze Familienmitglieder. Fonny sitzt im Gefängnis, weil er einer Vergewaltigung beschuldigt wird, die er nicht begangen hat. Aber es fehlt an Geld, um seine Unschuld zu beweisen. Zeugen verschwinden oder werden nicht beachtet.

Wunderschöne, deprimierende, aber auch hoffnungsvolle Verfilmung des Romans von James Baldwin, der leider, obwohl er schon 1974 veröffentlicht wurde, wenig an seiner Aktualität verloren hat. Regie führt der Oscar Preisträger Barry Jenkins („Moonlight“), der mit „Beale Street“ einen zeitlos-schönen, aber auch nicht-linear erzählten und dadurch etwas langatmigen Film inszeniert hat.

Regie: Barry Jenkins
Mit: Regina King, Stephan James, KiKi Layne
Kinostart: 08.03.2019
Bewertung:
 3/5

— Thomas Varkonyi