Do, 11. Februar 2016

Opa will noch ein Rohr verlegen

VOLUME Filmpreview: Dirty Grandpa

Zugegeben, die Handlung ist hanebüchen: Alter, geiler Sack nimmt spießigen Enkel unter Vorwänden mit zum Spring Break. Dirty Grandpa ist das filmische Äquivalent einer durchzechten Nacht inklusive Filmriss und Geschlechtskrankheit

Spring Break – für jene, die das nicht wissen – ist organisiertes Rudelbumsen und Komasaufen für College-Besucher. Soweit, so schlecht. Aber dann ist der Film, zumindest auf Englisch, okkasionell ziemlich lustig, weil der Drehbuchautor Robert De Niro dermaßen viele geile Sprüche in den Mund legt, dass man am liebsten mitschreiben würde, um sie bei Gelegenheit selbst zu verwenden. Zac Ephron darf sich derweil zum Affen machen, aber böse Zungen behaupten, dass das sowieso die Basis seiner Schauspielkarriere ist.

Noch bösere Zungen behaupten wiederum, dass Robert De Niro es nicht nötig habe, solche Rollen anzunehmen, die sein Image als Schauspielkönig auf seine alten Tage rückwirkend ruinieren würden. Man kann davon ausgehen, dass De Niro auf solche Sprüche ähnlich viel gibt, wie der Charakter des Dirty Grandpa. Nämlich Null. Zusammenfassung: Wer auf sinnlosen Wahnsinn mit irren Sprüchen steht, wird seine helle Freude haben. wer allerdings ein funktionstüchtiges Resthirn hat…Hm.


Regie: Dan Mazer
Mit: Robert De Niro, Zac Ephron, Zoey Deutch, Aubrey Plaza
Kinostart
: 11.02.2016
Bewertung: 3/5