Di, 14. Mai 2019
Erde | Greta | The Silence | The Sun is also a Star - alles Leinwand!

Erde | Greta | The Silence | The Sun is also a Star - alles Leinwand!

VOLUME Filmreviews

„Erde“, „Greta“, „The Silence“ & „The Sun Is Also a Star“: VOLUME hat die wichtigsten Kinostarts der Woche vorab für euch ausgecheckt. Film ab!

Wir verlosen 5×2 Kinogutscheine für THE SILENCE!

Erde

Der Dokumentarfilm „Erde“ behandelt, Trommelwirbel bitte … das Thema Erde. Und zwar das physische Material, auf dem wir täglich herumtrampeln. Herumgetrampelt wird aber vorerst mal auf des Zuschauers Nervenkostüm. Mit Baulärm. Um das Thema näherzubringen, wird man nämlich auf Baustellen und in Minen mitgenommen. Generell nicht die freundlichsten Orte der Welt. Überraschend freundlich und gebildet kommen da die Protagonisten rüber: die Bergarbeiter, die Minenfachleute, die Kranfahrer. Das Wühlen im Erdreich ist ein globales Phänomen, deshalb wurde an allerlei Orten dieses Planeten gedreht. Insgesamt gesehen nervt der Film aber. Nicht nur des Lärmes wegen.

  • Regie: Nikolaus Geyrhalter
  • Mit: Mutter Erde
  • Bewertung: 2/5

Greta

Landei Frances findet eine elegante Handtasche in der U-Bahn. Anstatt sie stehen zu lassen, oder sie auszuschlachten, nimmt sie sie mit und bringt sie ihrer rechtmäßigen Besitzerin zurück. Diese ist eine freundliche Frau mittleren Alters, die sich sehr über den Besuch der jungen Dame freut. Schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Freundschaft: Die junge Frances hat vor kurzem ihre Mutter verloren, die ältere Greta lebt vereinsamt, weil ihre Tochter nach Paris gezogen ist. Alles scheint eitel Wonne, aber da wäre wohl kein Film draus geworden. Also entsteht ein kurzweiliges und spannendes Psychoduell.

  • Regie: Neil Jordan
  • Mit: Isabelle Huppert, Chloe Grace Moretz, Maika Monroe, Stephen Rea
  • Bewertung: 3/5

The Silence

Monster, die nur auf Geräusche reagieren, und eine Familie mit einer gehörlosen Tochter treffen aufeinander. Man könnte – nur um einen Vergleich zu bemühen – „The Silence“ als eine Mischung aus „Aliens“ und „The Walking Dead“ bezeichnen. Ein Film, der nur so vor nicht lebensfähigen Charakteren strotz, die dann auch nicht überleben. Oder manchmal doch. Fehlentscheidungen folgen auf richtige Entscheidungen, während die Familie ihrem unverdienten Überleben entgegentaumelt. Deus Ex Machina hilft dabei. Ein genretypisches Horror-Adventure, das man so ähnlich schon schlechter gesehen hat. Aber durchaus auch besser …

  • Regie: John R. Leonetti
  • Mit: Stanley Tucci, Kiernan Shipka, Miranda Otto
  • Bewertung: 3/5

The Sun is also a Star

Natasha Kingsley kämpft bis zur letzten Minute gegen die Abschiebung ihrer Familie nach Jamaica. Dabei kommt sie beinahe unter die Räder. Wortwörtlich: Als sie Gefahr läuft, von einem Auto überfahren zu werden, rettet sie Daniel Bae, der zufälligerweise gerade den Weg entlang kommt. Ein schicksalsträchtiger Moment. Auch er hat es nicht leicht, denn er muss die Traditionen seiner südkoreanischen Vorfahren hochhalten, was ihn daran hindert, zu tun, was er eigentlich will. So fangen sie gemeinsam an, von Paralleluniversen, in denen sie beide (miteinander) glücklich sind, zu träumen. Durchschnittliche Umsetzung der Buchvorlage.

  • Regie: Ry Russo-Young
  • Mit: Yara Shahidi, Charles Melton
  • Bewertung: 2/5

Außerdem neu im Kino

  • Das Familienfoto

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