Do, 6. August 2015

Ein Onkel kommt selten allein

VOLUME Filmpreview: Codename U.N.C.L.E.

Guy Ritchie ist zurück und das mit einem Film, der sich sehen lassen kann. Mit einem Remake der erfolgreichen TV-Serie Solo für O.N.C.E.L. aus den 60ern beweist der Gute, dass er immer noch spitzen Filme abliefern kann. Aber ganz ehrlich, wer hätte etwas anderes gedacht?

Europa in den 60er Jahren. Der Krieg ist kalt, die Geheimdienste haben alle Hände voll zu tun. Henry Cavill (Man of Steel) ist Amerikas Top-Spione, Armie Hammer (The Social Network) sein russisches Pendant. Große Überraschung, die beiden mögen sich so gar nicht. An dem einen Tag gehen sie sich noch an die Gurgel, um am nächsten Tag Seite an Seite gegen ein internationales Verbrechersyndikat zu kämpfen. Ein gemeinsamer Feind verbündet ja bekanntlichermaßen. Unterstützung bekommen die Beiden von der hübschen Alicia Vikander (Ex Machina). Ein äußerst amüsanter und kurzweiliger Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Codename U.N.C.L.E. lebt eindeutig von den Dialogen. Mit Cavill und Hammer hat Guy Ritchie ein wunderbares Gespann gecastet, das vor der Kamera bestens harmoniert. Untermalt wird die Reise mit einem mehr als passenden Soundtrack und guter Kameraführung. Selbst am Schnitt ist nichts auszusetzen. Besonders gut kommen die Splitscreen Sequenzen, die an den richtigen Stellen eingesetzt wurden. Die nötige Portion Ritchie-Humor gibt’s natürlich obendrauf.
Fazit: Guy Ritchie bringt mit Codename U.N.C.L.E. einen weiteren sehenswerten Streifen in die Lichtspielhäuser. Fans des Regisseurs bekommen, was sie sich erwarten. Der Film kommt zwar nicht ganz an unseren Favorit Snatch heran, hat unsere Erwartungn trotzdem definitiv erfüllt. VOLUME empfiehlt: unbedingt ansehen! PS: U.N.C.L.E. steht übrigens für United Network Command for Law Enforcement.


Regie: Guy Ritchie
Mit:  Henry Cavill, Armie Hammer, Alicia Vikander
Kinostart: 13.08.2015
Bewertung: 4/5