Do, 3. März 2016

Ein bissl was geht immer

VOLUME Filmpreview: 13 Hours - The Secret Soldiers of Benghazi

Im Jahr 2012 ist Benghazi in Libyen einer der gefährlichsten Orte der Welt. Mitten drinnen ist A) eine Botschaftsresidenz der USA und B) ein geheimer Stützpunkt der CIA. Die zwei Gebäudekomplexe sind etwa eine Meile voneinander entfernt. In der Botschaft ist ein netter Botschafter und sein Sicherheitsteam – alles eher Greenhorns. Bei der CIA ist die Härtelösung: ein Haufen GRS Veteranen, die schon alles gesehen haben, was es zu sehen gibt im Krieg gegen den Terror.

Am elften September des besagten Jahres ist in Benghazi offenbar nix Gescheites im Fernsehen und die männliche Dorfjugend, auch bekannt als islamistische Terrorbande, beschließt das zu tun, was sie am liebsten machen, nämlich – mangels Juden und Karikaturisten  – ein paar Amerikaner zu ermorden.

Der Film zeigt, wie – teilweise dilettantisch – versucht wird, der angegriffenen Botschaft beizustehen, beziehungsweise Überlebende zu retten. Dass die lösungsorientierten GRS Veteranen die Einzigen sind, die aktiv etwas tun und sich nicht im Zuständigkeitsdschungel und in Behördenpolitik verirren, ist die Handlung und Aussage des Films. Dass das Drehbuch leider etwas wirr ist und die Veteranen alle aussehen wie der Hipster aus der McDonalds Werbung, hilft nicht wirklich dabei, sich bei der Story auszukennen. Ein intensives Kinoerlebnis mit Nuancen ist es allemal…


Regie: Michael Bay
Mit: James Badge Dale, John Krasinski, Max Martini, Dominic Fumusa, Pablo Schreiber, David Denman
Kinostart: 03.03.2016
Bewertung: 3/5