So, 11. März 2012

Advertorial: Club ALPHA nur noch bis März geöffnet!

Mit Bedauern müssen wir euch mitteilen, dass ALPHA in der Dietrichgasse 25 im 3.Bezirk nur noch bis Ende März geöffnet ist.

Mit Bedauern müssen wir euch mitteilen, dass ALPHA in der Dietrichgasse 25 im 3.Bezirk nur noch bis Ende März geöffnet ist.

Die letzten Öffnungstermine sind:
  • Freitag, 16.März
  • Samstag, 17.März
  • Freitag, 23.März
  • Samstag, 24.März
  • Freitag, 30.März
  • Samstag, 31.März

 

Hier das Statement des Betreibers:

 

Club ALPHA vs. CA-IMMO: David gegen Goliath

Was geschieht wenn eine große Immobilienfirma moralisch vertragsbrüchig wird und mehreren Unternehmen und deren Angestellten mit einem kalten Lächeln die Existenz kostet? Richtig, nichts.

 

So oder so ähnlich geschieht es derzeit mit dem renommierten Alpha Club in den früheren Siemens Foren, dessen Betrieb  der Hauseigentümer CA IMMO mit aller Macht einstellen will.

 

Alpha Club

Seit das Projekt des Club ALPHA gestartet ist, gab es Probleme mit dem Eigentümer der Immobilie, der CA IMMO. Da die Verträge mit Untermietern (Siemens, EMS) geschlossen worden sind, kam es vor Beginn der Veranstaltungsreihe zu keinem Kontakt mit der CA IMMO. Siemens hatte die Location aufwändig als Veranstaltungshalle hergerichtet und diese war auch laut sämtlichen Genehmigungen und Verträgen auf Veranstaltungen ausgerichtet.

 

Beginn der Probleme

Doch seit der Eröffnungsfeier wurde den Betreibern klipp und klar mitgeteilt, dass die CA IMMO sie dort nicht haben möchte und alle Mittel und Wege einsetzen wird, um sie dort hinauszubefördern.

 

Da am Mietvertrag für die Location nicht zu rütteln war, wurden andere Maßnahmen ergriffen: Die zusätzlichen Toiletten im Foyer wurden geschlossen (sie waren „bis auf Widerruf“ im Vertrag mit dem Zwischenmieter vorgesehen – der Widerruf erfolgte prompt). Somit war ein entspannter Besuch der Veranstaltungen nicht mehr möglich, es kam zu unerträglichen Wartezeiten an den Toiletten für die Gäste, dementsprechend wurde leider die Notdurft in den Büschen auf der Straße verrichtet. Weiters wurde das Parkhaus geschlossen – auch dieses war leider nur „bis auf Widerruf“ zur Verfügung gestellt.

 

Es kam zu einer massiven Verkehrsbelastung der Wohngebiete  vor der Location und zu einer erheblichen Lärmbelästigung für die Anrainer durch hupende ungeduldige Fahrer etc.

 

Konsequenzen

Als logische Konsequenz daraus wurden die Anrainer aktiv:  Wie wir erfahren haben, bot die CA IMMO den Anrainern jede Unterstützung gegen ALPHA an und erteilte Anweisungen, wie möglichst effektiv vorgegangen werden konnte, um die Veranstaltungsreihe zu beenden. Nun standen Magistrat, Polizei und der Bezirk unter Druck zu handeln.

 

Lösungsfindung

Es wurde von der Seite der ALPHA-Betreiber alles unternommen, um die bestehenden Probleme zu beseitigen: Es wurden mobile Toiletten in exklusiv-Ausführung im Club aufgestellt, um der WC-Knappheit entgegenzuwirken. Doch diese mussten unverzüglich wieder entfernt werden, da sonst die sofortige Schließung drohte – aus welchem genauen Grund war nicht eindeutig festzustellen.

 

Weiters wurde eine Sicherheitsfirma zusätzlich zu der Bestehenden beauftragt, auf der Straße für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Und das mit Erfolg. Trotz des Verkehrsaufkommens lief alles ruhig, geregelt und zivilisiert ab.

 

Selbst die Mitarbeiter des Bezirks empfanden ALPHA als Bereicherung, nachdem sie den Event als normaler Gast im Auftrag des Bezirksvorstehers besucht hatten.

 

ALPHA besuchen ordentliche Gäste im Schnitt zwischen 25 und 40 Jahren, das Personal ist zuvorkommend und freundlich, das ganze Konzept ist auf qualitativ hochwertige Unterhaltung ausgelegt – und das merkt man auch.

 

Weitere Konsequenzen

Doch nachdem der Druck der CA IMMO nicht nachließ, war eine weitere Sperrstundenverlängerung (die erste lief mit Ende Februar aus) vom Magistrat nicht vorgesehen. Somit müssten die folgenden Veranstaltungen um 2 Uhr früh beendet werden. Undenkbar für den Fortbestand der Veranstaltungsreihe.

 

Vorläufiges Ergebnis

Der Bezirksvorsteher des dritten Bezirks Hohenberger setzte alle Parteien an einen Tisch, doch nachdem die Bedürfnisse eines Immobilien-Riesen wichtiger sind, als die von Kleinunternehmern, wurde prompt beschlossen, diese Sache so schnell wie möglich – also Ende März – zu beenden.

 

Die Folgen

Die finanziellen Einbußen, die für die Betreiber von ALPHA damit in Verbindung stehen, waren nicht relevant, der Wille der CA IMMO wurde durchgesetzt und ein tolles Projekt geht verloren. Sämtliche Verträge mit Partnern der Veranstaltung wurden für drei Jahre abgeschlossen, es wurden Unsummen in Ausstattung, Marketing und Konzept investiert.

 

Lösung

Alle Probleme könnten mit der Reaktivierung der Toiletten und des Parkhauses mit einem Schlag gelöst werden, auch mit der Verlegung des Haupteinganges auf die andere Seite des Gebäudes, praktisch ins Industriegebiet, wäre ohne Probleme möglich. Somit würden die Anrainer rein gar nichts von ALPHA bemerken. Zumindest ein langsames Ausklingen mit nur einem Event pro Woche bis zur Sommerpause, um ein mögliches finanzielles Desaster abzuwenden, wäre eine Möglichkeit im Sinne der Vernunft. Doch für den Hauseigentümer ist das irrelevant, die Verantwortlichen bleiben untätig.