Mi, 15. Januar 2014

Sammeln, Bauen und Überleben

Game Rezension: Terraria

Das Survival-Adventure Terraria hat seinen Weg auf Sonys PSVita gefunden. Dabei sammelt man Rohstoffe um eine Fülle an Objekten zu bauen, die benötigt werden um die Spielwelt zu erobern und verteidigen zu können. Also an die Werkzeuge und los.

Das Spielprinzip ist mittlerweile bekannt: Man nimmt eine Spielfigur, steckt sie auf eine einsame Insel oder Spielewelt, gibt ihr erste Werkzeuge und genügend Ressourcen zum Abbauen und stellt ihr nur eine Aufgabe: Überlebe. Doch warum macht gerade Terraria mehr Spaß als andere Ableger dieses Spielgenres?
Verbreitung auf die Reise
Zu Beginn besteht die Möglichkeit die Spielfigur individuell anzupassen. Neben Charakteristiken wie Name der Spielfigur, Form und Farbe von Augen und Haaren kann auch die Optik hinsichtlich der Kleidung angepasst werden. Dabei ermöglichen die Analog Sticks bzw. alternativ das Touchpad der PSVita eine ideale Steuerungsmöglichkeit der Auswahl. Anschließend wählt man aus ob man alleine in seiner Welt ums überleben kämpft oder doch lieber Online mit anderen Spielern gegen die Herausforderungen der Spielwelt bestehen möchte. Sind alle Anfangsbedingungen definiert, kann das System eine Spielwelt generieren, welche sich bei jedem neuen Spielstart von der vorigen unterscheidet.
Das Abenteuer geht los
Als erstes müssen einmal genügend Rohstoffe, vorwiegend Holz und Stein, abgebaut werden um so die erste Unterkunft errichten zu können. Dabei gibt es hinsichtlich der kreativen Raumgestaltung nur wenige Einschränkungen. Will man nämlich das errichtete Domizil für mögliche neue Händler nutzen, so muss ein Raum mindestens 6×10 Blöcke groß sein, eine geschlossene Hinterwand besitzen und für den besseren Komfort über einen Tisch, Sessel und eine Lichtquelle verfügen.
Kaum hat man die ersten Probleme in diesem Survival-Szenario gelöst, schon bricht die Nacht herein. In dieser gilt es einerseits die Händler und andererseits sich selbst vor, aus 150 Typen ausgewählten, Gegnern (Zombies, Spinnen uvm.) zu verteidigen. Besiegte Feinde hinterlassen Rohstoffe für die Herstellung und Münzen, welche dann beim Händler des Vertrauens gegen neue Ausrüstung getauscht werden können. Ist der Morgen angebrochen und sind die letzten Kreaturen der Nacht besiegt, so gilt es aufs Neue Rohstoffe zu sammeln und sein Reich zu erweitern.
Kleiner Gag der Entwickler zum Schluss: Sollte man doch einmal dem Feind unterliegen oder bei einem Tauchgang nicht auf die Sauerstoffversorgung achten, so stirbt der Charakter und hinterlässt einen Grabstein mit Nachricht über die Todesart. Diese an sich schon witzigen Nachrichten können zusätzlich vom Spieler bearbeitet werden.
Fazit
Ob nun online im Multiplayer oder unterwegs im Singleplayer Terraria zeigt sich von seiner besten Seite und bietet Potential für Langzeitspaß. Bei mir ist sicherlich noch nicht der letzte Block gelegt.


ENTWICKLER: Engine Software
PUBLISHER: 505Games
GENRE:
Adventure
PLATTFORM:
PC, PS3, PSVita, Xbox 360