Di, 12. Juli 2016

Monster Hunter Generations

Obwohl die Handlung eines RPGs oft ein wichtiger Aspekt des Spiels ist, bietet Monster Hunter bereits seit über 12 Jahren trotzdem stundenlangen Spielspaß im dreistelligen Bereich und die neueste Fortsetzung, „Monster Hunter Generations“, setzt diesen Trend mit einigen Neuerungen und Änderungen fort.

Erste Quests in Generation befassen sich hauptsächlich mit dem Sammeln von Items oder dem Töten von kleinen Monstern, um auch Einsteigern das Spiel nahe zu bringen, bis es flott zu den wahren Aufgaben des Spiels kommt: Das Jagen von großen Monstern, um an deren Ressourcen zu gelangen, mit denen neue Ausrüstung und Gegenstände hergestellt werden können. Um erfolgreich weiterkommen zu können, ist dies ein Muss in Monster Hunter, da es hier keinen Fortschritt durch Level und Statuswerte gibt, sondern allein durch bessere Ausrüstung und Spielerfahrung.

 

Jagen war noch nie so vielseitig
Die wohl gewaltigste Neuerung an Monster Hunter Generations ist die Einführung von verschiedenen Jagdstilen und den dazugehörigen Jagdtechniken(Spezialattacken, die sich im Verlauf der Jagd aufladen). Ab sofort kann man sich nun bei jeder der 14 Waffengattungen aussuchen in welchem Stil man die Monster erlegen möchte. Präferiert man die alte Spielweise, dann bietet der Gildenstil genau das, was man möchte. Wer jedoch Abwechslung sucht, sollte einen der drei neuen Stile wählen. Der Schlägerstil ist auf den Einsatz von verschiedenen Jagdtechniken spezialisiert und ermöglicht den Einsatz in kurzen Abständen. Der Luftkampfstil ermöglicht das Abspringen von Monstern und fokussiert sich auf Luftangriffe und das damit verbundene zu Boden bringen von Monstern. Der Konterstil belohnt Spieler, welche in der letzte Sekunde einem Angriff ausweichen, woraufhin direkt starke Gegenangriffe gestartet werden können.

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Eine Gefahr nach der anderen
Monster Hunter Generation beinhaltet über 100 verschiedene Monster, wovon über 20 neu sind. Die vier Flagship-Monster, auch „Die Fatalen Vier“ genannt, sind ein Beispiel für Neuzugänge und außerdem die Hauptbedrohung der vier Dörfer. Die Dorfbewohner dieser vier Dörfer liefern jede Menge Aufgaben, welche es zu bewältigen gilt, um alle Spielinhalte freizuschalten. Wem die Fatalen Vier nicht genug entgegensetzen, kann sich gegen Ende des Spiels gegen mächtigen Devianz-Monstern, wie zum Beispiel „Drachenlady Rathian“ oder „Brüllender Tigrex“, behaupten. Diese haben eine frühere Jagd überlegt und kehren nun mit neu erworbenen Fähigkeiten und noch gefährlicher zurück.

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Fazit

Monster Hunter Generations bringt sehr interessante Neuerungen und führt damit zu vielen Spielstunden. Der Einstieg ist sehr einfach gestaltet, wodurch Neulinge kein Problem haben das Spiel aufzugreifen. Zusätzlich befinden sich sehr früh im Spiel schon Herausforderungen, wodurch auch erfahrene Spieler schnell an ihren gewohnten Spielspaß gelangen. Spieler, welche Action-basierte Kämpfe mögen und für gutes Gameplay auch mal auf eine Story verzichten können, kann dieses Spiel ans Herz gelegt werden. Sowohl für Neulinge, als auch für Veteranen ist Monster Hunter Generations einen Kauf wert.

— Paul
Bewertung

Urteil + 4 verschiedene Jagdstile + Aufrüsten von Ausrüstung verbessert + sehr große Monster Vielfalt - Blickfeld wurde verkleinert
Alles in Allem Awesome