Di, 26. August 2014

Lego Ninjago: Nindroids - Review

Wieder kommt ein eigenes Lego-Genre spielbar auf die Handheld Konsolen – diesmal sogar schon in der zweiten Version. Ninjago Nindroids mischt die Ninjas nur ein bisschen mit Androiden durch.

Ninjago Nindroids folgt dabei keiner eigenen Geschichte, sondern spiegelt die Storyline der bereits dritten Staffel der animierten Fernsehserie „Lego Ninjago: Master of Spinjitzu“ wieder. Wer die Serien nicht kennt (so wie wir) muss aber keine Angst haben. Jede Menge Video Sequenzen und Ingame Animationen bringen einen da schon auf den neuesten Stand. (Zumindest dann, wenn man sie sich aufmerksam ansieht und nicht einfach sofort darauf losspielen will.) Für alle die wohl eher zu oft die Skip Taste erwischt haben eine kurze Zusammenfassung: Die Ninjagos müssen ihre Stadt New Ninjago City vor Overlords Nindroid Armee beschützen. So simpel und einfach ist es.

Der Einstieg in das Game ist – naja – nicht unbedingt überzeugend. Die ersten 10 (???) Level sind in wenigen Minuten durchgespielt und einfach nur kurze lineare Strecken, die es mittels eines fast schon überflüssigen Tutorials (dass sich immer dann einblenden muss, wenn man gerade angreifen will) zu überstehen gilt. Wenige Minuten sind hier auch wirklich die Wahrheit, denn wenn die Levels schon eine Challenge Zeit von zumeist unter 60-90 Sekunden haben, dann ist hier wohl nicht viel Zeit zu verlieren. (Außer man beschäftigt sich natürlich Lego-Like damit, einfach alle Bricks zu zerstören, dann kann es schon ein bisschen, aber auch wirklich nur ein bisschen länger dauern). Der Vorteil der durchgängig recht kurzen Level – ideal um wirklich unterwegs zu spielen, da reichen durchaus wenige U-Bahnstationen schon mal aus.

Wenn man durch diese Levels durch ist (und bis dahin den Spielspaß noch nicht aufgegeben hat), dann kommt man endlich doch noch zu zumindest spielbareren Levels. Denn dann kommt man in kleine Open World Level, die man durchforsten muss und zumindest ein bisschen von der Linie abweichen kann. Hin und wieder darf man sich auch ein Flieger- oder Auto-Level freuen, da kommt zumindest ein bisschen Abwechslung auf. Trotzdem fehlt irgendwas, was die Lego Spiele grundsätzlich so speziell macht. Vielleicht sollte man wirklich mehr in der Ninjago Geschichte drinnen sein, um hier in Stunden voller Ninja-Spaß versinken zu können.

Was die Levels allerdings zumindest ein bisschen anspruchsvoll und auch spielenswerter macht, sind die kleinen Challenges die man zu Beginn jedes Levels bekommt. Hier sollte man die Zeitattacke meistern, am besten kein Leben verliere, ein bestimmte Anzahl von Gegnern oder Gegenständen zerstören und und und. Die Hälfte davon macht man zumeist wahrscheinlich schon unbewusst wenn man die Level zum ersten Mal zockt, allerdings hat man so zumindest einen Ansporn, um sich wiederholt durch die Level zu kämpfen. Mit anderen Strategien oder auch anderen Charakteren, die man sich im Spielverlauf erkaufen kann.

Man kann fast behaupten, Lego Nijago: Nindroids ist wirklich nur für die jüngeren Zocker und Zockerinnen ausgelegt. Für alle etwas erfahreneren wird das Spielerlebnis wahrscheinlich zu kurzlebig und einfach sein. Vor allem weil der Witz und Charme der filmerischen Legotitel fehlt, gibt auch das nicht unbedingt viel Anreiz, sich durch die Levels zu kämpfen. (Im Vergleich zu Lego Chima fehlen auch die flauschigen Tierchen die einen Spielanreiz bringen ;))

— Nina Z.
Bewertung

Urteil + Ninjas + Challenges - anfänglich sehr kurze Level - sehr einfach - wiederholend
Alles in Allem Mittelmäßig