Alles auf Eis
Wir durften uns in Aphelion zum ersten Mal verstecken
Don’tNod ist wieder am Start und macht Nägel mit Köpfen. Nach einigen guten Spielen ist nun ein neues Projekt in den Startlöchern und hört auf den Namen Aphelion. Warum das cinematische Action Abenteuer ein Erfolg werden kann, haben wir für euch in einem exklusiven Einblick erfahren.
Wir schreiben das Jahr 2062. Die Erde steht vor einer wortwörtlichen existenziellen Krise und stirbt. Dazu werden Raumfahrer ins All gesendet, um einen siedelbaren Planeten zu finden, um die Menschheit zu retten.
Hier kommen unsere Protagonisten, Ariane und Thomas ins Spiel und sind als designierte Raumfahrer auf Mission „Hope01“ auf der Suche nach einem Planeten. Dabei tritt Persephone als Eisplanet aufs Radar. Dank einer Bruchlandung des Raumschiffs sind die beiden Astronauten nun in der Eishölle gefangen, und müssen einen Weg raus finden. Als ehrgeizige letzte Hoffnung der Menschheit machen sich die beiden aber auf eine Forschungsmission auf, um die frostige Oberfläche näher zu beleuchten und eine Lösung zu finden. Doch schnell stellt sich heraus, dass nicht nur Gefahren der Umwelt auf sie lauern!

In unserer ersten Session mit Aphelion wird gleich zu Beginn eines klar: Setting und Atmosphäre wird hier groß geschrieben! Das Gameplay teilt sich während unserer Demo in zwei große Teile: während Ariane als verlängerter Arm auf der Oberfläche des Planeten zu überleben versucht und Dinge zu entdecken, die den beiden zur Flucht verhelfen können, muss Thomas als der Kopf der Operation (und verletzt) in der Basis bleiben, um Puzzles zu lösen und als Adlerauge für Ariane dienen, um Gefahren aus dem Weg zu gehen. Das ist lebensnotwendig, denn schnell stellt sich heraus, dass ein Alien, das hier von beiden als „The Nemesis“ betitelt wird, durch den Planeten schlängelt und hinter jeder Ecke lauern kann.

Mit Nemesis kommt somit eben nicht ein Endboss daher, sondern liefert den Horror der stetigen Verfolgung mit sich. Man muss als Ariane nämlich auf jeden Schritt aufpassen, jedes Geräusch vermeiden, da sonst Nemesis direkt die Position erkennt und man schnell am Ende seiner Erkundungstour landet.
Aphelion liefert cineastische Passagen à la Uncharted, hat Terrain-Action aus dem Hause Tomb Raider und fügt Survival Horror Elemente aus Alien: Isolation und Resident Evil hinzu.

Das ganze Package hat in unserer 3-stündigen Session auf Persephone sehr gut harmoniert und zeigt Spielern den Stress, den Horror und das Adrenalin, den man auf einem fremden Planeten ausgesetzt wird. Hier hat das Studio Maximum Entertainment wirklich alles aus ihrem Firmennamen genommen und im Code verwirklicht.
Lang müsst ihr nicht mehr darauf warten, denn Aphelion soll noch im Frühjahr 2026 für PC, Xbox Series und PS5 erscheinen. Wer ein Game Pass Abo besitzt, darf sogar kostenlos durchs All fliegen!