Di, 5. Juni 2012

Game Rezension: Lollipop Chainsaw

Ein süßes Highschool-Girl zerteilt mit der Kettensäge Zombiehorden und wir dürfen ihr dabei unters Röckchen schauen.

Spätestens seit „Sucker Punch“ ist es gewiß. Die harten Kerle mit ihren Muskelbergen und dem grimmigen Geschau sind gerade mal Warmduscher im Vergleich zu den unschuldig dreinblickenden Teenie Girls die im Akkord Machos metzeln. Brandneu auf der „Ich geh mal schnell zwischen Mathe und Biologie ein paar Köpfe abtrennen“-Bühne: Juliet Starling. Tagsüber Cheerleader, muss sie sich nächtens mit Horden von Untoten herumschlagen, die sie bevorzugt mit ihrer Kettensäge in (un)appetitliche Fingerfood-Häppchen zerteilt. Dabei macht sie nicht nur martialisch gute Figur, sondern auch optisch. Lange Beine, kurzes Röckchen und große Hupen gehören zur Standardausstattung und die persönliche, kreative Gamesteuerung vorausgesetzt kann man Juliet Verrenkungen machen lassen, die – nunja – nicht nur das Blut der Zombies in Wallung geraten lässt.Dass die Story mehr als skurril ist, dafür sorgt das Skript von keinem geringeren als James Gunn, aus dessem Hirn u.a. das Drehbuch von Zack Snyders „Dawn of the Dead“ geflossen ist. Dementsprechend muss unsere Super-Bitch im Laufe des Blutbades sogar Bosskämpfe gegen „Zombie Rock Lords“ (!) austragen. Die werden soundmäßig von Children of Bodom, Sleigh Bells, Five Finger Death Punch, MSTRKRFT oder Skrillex untermalt, weshalb der Volumeregler neben dem Controller das zweite wichtige Instrumentarium für diese nette Abendunterhaltung ist. Ach ja, Lollipops bereitstellen nicht vergessen – die blutroten!


 

PUBLISHER: Warner Interactive

GENRE: Zombie-Action

PLATTFORM: Xbox360 & PS3

ERHÄLTLICH: ab 15. Juni

WERTUNG: x x x x (4 von 5 Keksen)