Do, 15. Januar 2015

Eine neue Dimension

Game Preview: Monster Hunter 4 Ultimate

Letzen Sommer passierte das Unglaubliche: Der neuer Ableger von Monster Hunter wurde für den westlichen Markt angekündigt. Eine aktualisierte Version eines Spiels, welches Japaner schon seit einem Jahr spielen und welche von westlichen Fans schon lange erhofft wird. Doch jetzt kann gejubelt werden und da der Release immer schneller heranschreitet, haben wir uns Monster Hunter 4 Ultimate näher angeschaut.

Die Monster Hunter Serie bietet von Spiel zu Spiel auf den ersten Blick nur wenig Neuerungen, doch diese haben es normalerweise in sich, so wie auch in diesem Teil. Die größten Neuheiten sind das Springen und dass der Spieler nun auch auf Monster klettern kann. Diese Erweiterungen verändern das Gameplay gewaltig und bieten den Huntern viele neue Taktiken.

Das Springen ermöglicht es Attacken auszuweichen, indem man sich an einem Felsvorsprung hochzieht und in Sicherheit bringt während das Monster gegen die Wand rennt. Bestimmte Waffen bieten zudem nun auch eine Sprungattacke. Aber auch andere Spieler können einen in die Luft befördern und so einen Angriff in der Luft oder eine Landung auf dem Monster ermöglichen, welche in einen Rodeo Ritt auf dem Monster weitergeführt werden kann.

Doch das hört sich leichter an als es ist, denn jedes Monster hat eine gewisse Resistenz gegenüber einer Landung und diese muss durch Luftattacken verringert werden. Ist sie niedrig genug kann man durch drücken der richtigen Tasten zum richtigen Zeitpunkt sich auf dem Monster festhalten und es in die Knie zwingen. Am Boden liegend ist es dann ein leichtes Opfer für starke Angriffe, bis es sich wieder erholt hat.

In unserer Erfahrung war aber genau dieses Feature im Multiplayer eher störend, da es online zu Verzögerungen kam und es somit schwer war, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu drücken. Ansonsten wurde der Multiplayer stark vereinfacht. Anstatt die richtige Person in der Gildenhalle anzusprechen, ist die Gathering Hall nun überall aufrufbar. Man wird jedoch weiterhin von seinen Mitstreitern ausgelacht, wenn man sein Buff food oder wichtige Utensilien vergisst mitzunehmen.

Die Stadt ist diesmal ein Nomadencamp und zieht mit dem Spieler mit imposanten Videosequenzen mit. Auch die Bewohner von Monster Hunter 4 Ultimate haben schnell gemerkt, wie umständlich es ist Felder mitzutransportieren und haben diese kurzerhand durch einen NPC ersetzt. Dieser NPC vervielfacht nicht nur Gegenstände, er bietet auch Gegenstände von nicht verfügbaren Monstern an.

Monster werden diesmal in in-game Grafik präsentiert und der Spieler ist mit seiner aktuellen Rüstung Teil der Präsentation. Aber nicht nur grafisch wird jedes Monster in Szene gesetzt, auch die Musik passt sich dem Monster an und wechselt von der typischen Gebietsmusik, sollte man es gefunden haben.
Grafisch hat sich sonst nicht so viel getan und würde man es nicht wissen, könnte man glauben man spielt Monster Hunter 3 Ultimate. Was jedoch während des Kampfes sofort ins Auge sticht, ist die Physik. Flüssigkeiten fließen diesmal korrekt einen Hang hinunter, was es umso schwieriger macht ihnen auszuweichen, sollten sie giftig sein. Die Umgebung kann nun auch durch das Monster zerstört werden und so bietet dies ein weiteres Taktikelement.

Wir hoffen, dieser Preview hat euch Lust auf den neuesten Ableger der Monster Hunter Serie gemacht, der am 14. Februar erscheint. Bis dorthin testen wir das Spiel weiterhin auf Herz und Nieren und berichten euch bald in größerem Umfang.


ENTWICKLER: Capcom
PUBLISHER: Capcom
GENRE: Action-RPG
PLATTFORM: 3DS, New 3DS