2027
20
Mittwoch Januar

Yael Naim

Reaktor Geblergasse 40, 1170 Wien
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Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
  • Vorverkauf 37.99

Gewinne 1 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 14. Januar 2027
Yael Naim am 20. January 2027 @ Reaktor.

Seit dem bahnbrechenden Erfolg ihres Songs „New Soul“ – der in Frankreich, den Vereinigten Staaten und mehreren anderen Ländern Platz eins der Single-Charts erreichte und es in die Top 10 der Billboard Hot 100 schaffte – komponiert und produziert Yael Naim nicht nur für sich selbst, mit bislang vier Alben, sondern auch für eine Reihe anderer Künstler*innen und Filmsoundtracks.

Sie wurde mit drei Victoires de la Musique (2008, 2011 und 2016) ausgezeichnet und zum Offizier des Ordens der Künste und der Literatur ernannt. Yael hat mit zahlreichen Künstler*innen zusammengearbeitet, darunter Brad Mehldau, das Metropole Orkest, Jules Buckley, Stromae, Rone, Orlan und viele andere – und dabei sowohl ihren persönlichen Ausdruck als auch den kreativen Dialog weiterentwickelt.

Künstlerische Unabhängigkeit

2021 entschied sie sich für die Unabhängigkeit, um bei ihrer Suche nach einem einzigartigen Sound und vollständiger künstlerischer Freiheit noch weiterzugehen. Sie führte Regie und produzierte ein ambitioniertes Album, das klassische Musik, elektronische Texturen und Orchestrierung miteinander verbindet und von provokanten, persönlichen und engagierten Texten getragen wird, die sich mit Themen wie individueller Freiheit und dem Ausbrechen aus einschränkenden Glaubenssätzen beschäftigen.

„Yael Naim. Une nouvelle âme“

Parallel dazu steht Yael Naim im Mittelpunkt eines Dokumentarfilms, den sie gemeinsam mit Regisseurin Jill Coulon geschrieben hat: „Yael Naim. Une nouvelle âme“ („A New Soul“).

Der intime und einfühlsame Film ist das Ergebnis von sechs Jahren Dreharbeiten und taucht tief in Yaels künstlerischen Weg ein, der sich in einem ständigen Dialog zwischen ihrem Innenleben und ihrem kreativen Prozess entfaltet.

Der Film enthält bislang unveröffentlichtes Archivmaterial aus ihrer Kindheit, seltene, über die Jahre hinweg festgehaltene Momente sowie von Yael selbst geschaffene Animationssequenzen, die der Erzählung eine poetische und introspektive Dimension verleihen.

In der Ich-Perspektive erzählt, erkundet der Film aufrichtig, was es bedeutet, eine Frau, eine unabhängige Künstlerin und eine Mutter zu sein – ein empfindliches Gleichgewicht, das sich ständig neu erfindet. Mehr als nur ein Porträt ist der Film eine universelle Suche: die Reise, sich frei und entgegen gesellschaftlicher Normen und Erwartungen selbst zu entwickeln.

„Une chambre à moi“

In den vergangenen vier Jahren hat ihr Schreiben außerdem in einem Buch Gestalt angenommen, in dem sich Yael Naim so offen zeigt wie nie zuvor.

Im Mittelpunkt dieser Autobiografie, „Une chambre à moi“ („A Room of My Own“, erschienen bei Éditions Leduc), blickt sie mit großer Ehrlichkeit auf ihren Weg und all die Veränderungen zurück, die sie als Frau, Künstlerin und Aktivistin durchlaufen hat.