2013
22
Freitag März

Westbam in tha house

Pratersauna Waldsteingartenstraße 135, 1020 Wien
Map
Einlass: 23:00 Uhr Beginn: 00:00 Uhr
  • Abendkasse 0.00
  • Vorverkauf 0.00


mdma Bunker

  • DJ WESTBAM
  • Locke & Defex

psilocybin Mainfloor

  • PHILHARMOINCA (Digital Nature Rec.)
    Max Grillo (Vagalume Records, Brazil/Universo Paralello)
    ALOK (LOGICA, Vagalume Records, Brazil/Universo Paralello)

maryjane glashouse

  • SEBASTIAN BRAUNEIS

BANG!!
Wie Goethe schon so schön in Faust schrieb: ‚ Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust.‘ Bei mir ist es TECHNO und TRANCE (in fast allen Formen). Deshalb würde ich mich freuen, einmal Liebhaber beider Richtungen bei uns begrüßen zu dürfen, die gemeinsam feiern…!  Ich kann ja nicht der einzige Trottel sein, dem das taugt!!?? 🙂
Friedrich Locke turns 35 and wants to share it with all of you guys!
As he originally loved to move his ass in the middle of the woods to some psy- & progressive trance, he also witnessed the rise of the german techno revolution. this night connects both music styles and hopefully also the people listening to it. one world. one love.

Artist Info – Westbam
Im Frühjahr 2013 feiert DJ Westbam sein dreißigjähriges Jubiläum als Disc- Jockey und veröffentlicht mit seinem Album „Götterstrasse“ ein neues Studioalbum
Kaum ein Künstler hat sein Genre so geprägt wie Maximilian Lenz, der als Westfalia Bambataa aka Westbam 1983 das erste Mal an die Plattenteller trat und mit seinem Aufsatz „Was ist Record Art?“ zum Pionier und Propheten des Mix-Zeitalters wurde. 30 Jahre später hat Westbam auf weit über eintausend Events für mehr als 10 Millionen Gäste auf der ganzen Welt das musikalische Abendprogramm gestaltet.
Rund hat er um den Erdball in zahllosen Clubs und vielen der größten Raves der Geschichte aufgelegt, den vielleicht wichtigsten und stilbildendsten Rave Mayday hat er selbst gegründet und als musikalischer Vordenker die letzten 20 Jahre begleitet und die Hymnen zu den Events komponierte. Das gilt auch für die Loveparade, bei der er der einzige DJ war, der von den Anfängen der Bewegung mit 150 Demonstrationsteilnehmern bis hin zu riesigen Paraden für mehr als Millionen Teilnehmer auf allen Paraden ein DJ Set spielte.
Als Produzent hat er in den vier Jahrzehnten seines Schaffens immer wieder musikalische Stile geprägt und definiert und dazu die eigene Tracks beigesteuert, von denen viele zu ganz großen Hits wurden. Ob 1988 mit „Monkey Say, Monkey Do“, dem ersten deutschen international erfolgreichen Acid Anthem, ob mit seinem „Celebration Generation“ und „Wizard of the Sonic“ mit den großen Raveklassikern der euphorischen 90er Jahre, ob dem Members of Mayday Nr. 1 Hit „Sonic Empire“, dem großen Hit der Techno-Postmoderne oder seinem Alltime-Klassiker „Beatbox Rocker“ oder seinem größten Loveparade Hit aller Zeiten „United States of Love“ in den Nuller Jahren oder seiner Kooperation mit Nena „Old School Baby“ – Westbam war zu allen Zeiten ein Mann für große Hits und große Euphorie auf den Tanzflächen.
Als Pionier der elektronischen Musik ist Westbam nie stehen geblieben, war in den meisten Tagen seiner nunmehr 30jährigen Karriere im Studio und hat seinen Sound stets weiterentwickelt und sich nie vor Experimenten gescheut. Westbams zahllose Kompositionen, darunter Kooperationen (u.a. mit Afrika Bambataa) und Remixe (u.a. Pet Shop Boys, Rammstein, Sigue Sigue Sputnik) machen sein Gesamtwerk zum umfangreichsten eines Künstlers aus dem Genre der elektronischen Musik.
Westbam polarisiert. Ob als deutscher Kulturbeitrag zu den Olympischen Spielen in Seoul oder als Kulturpreisträger der BZ. Er prägte viele Begriffe und Schlagworte der Szene, sein „No More Fucking Rock ́n Roll“ provozierte in den frühen 90ern die etablierte Musikwelt jener Tage, später rief er die „Raving Society“ aus und definierte den Musikstil „Technolectro“. 2004 trat er mit Afrika Islam im deutschen Vorentscheid zum Grand Prix d ́Eurovision mit „Dancing With the Rebels“ an und provozierte einen Skandal, 2005 präsentierte er sein DJ Album „Do you believe in the west world“ mit einer Band auf der Bühne und schockierte damit teilweise seine eigene Anhängerschaft.
Westbam präsentiert sich stets als Mann mit großem Humor, als eloquenter Gesprächspartner und Philosoph der elektronischen Musik, nicht erst seit seinem Buch mit Rainald Goetz „Mixes, Cuts and Scratches“ und als Kolumnist und gefragter Gastautor für verschiedene Magazine.
Zum dreißigjährigen DJ Jubliäum arbeitet er an einem neuen Coup, einer ganz großen Hommage ans Nachtleben, einem Album, dessen Focus auf der Kombination von Westbams elektronischem Sound mit der menschlichen Stimme liegt.
Hierbei gelang es ihm, dass eine Anzahl echter Legenden seinen Tracks die Stimme leiht: Die Liste der Kooperationspartner ist ebenso beeindruckend wie die Bandbreite des Genres, aus denen sie stammen. Punk meets Brit Pop meets Dark Wave meets Hiphop: Iggy Pop, Richard Butler (Psychadelic Furs) Bernard Sumners (New Order), Brian Molko (Placebo), Afrika Baby Bam (Jungle Brothers), Lil Wayne, dazu einige neue, nicht weniger beeindruckende Stimmen wie z.B. von der New Yorkerin Katt Rockwell, die mit „Rebel Heart“ einen großen Hit beisteuert.Sie alle sorgen für einen ganz besonderen Mix von Westbam Sound und Vocals, der ein genre- und generationsübergreifendes Musikerlebnis kreiert – und damit ganz neu ist.