2014
28
Dienstag Oktober

The Raveonettes

WUK Währingerstrasse 59, 1090 WIEN
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
  • Abendkasse 0.00
  • Vorverkauf 24.00

Gewinne 2 x 2 Karten

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Teilnahmeschluss: 25. Oktober 2014

The Raveonettes sind schon lange keine Newcomer mehr, und trotzdem fühlt es sich jedes Mal an, als wäre ein Geheimtipp unterwegs, etwas ganz Besonderes und erfrischend Neues. Vielleicht, weil sie mit ihrer Musik eine einzigartige Mischung aus 60er Mod (The Who), Spät-80er Shoegazer-Psychadelica (Stone Roses), klassischem Surf-Garage-Rock (Link Wray) und ganz einfach wie sie selbst, wie Raveonettes, klingen. Einer ihrer bisher größten Hits, ‚Love in a Trashcan‚, ist das perfekte Beispiel für diese Symbiose, ein Ohrwurm sondergleichen!

Einander getroffen haben sich der Gitarrist Sune Rose Wagner und die Bassistin Sharin Foo im Jahr 2002 in Kopenhagen, zwischen der Meerjungfrau und dem autonomen Anarcho- und Hippie-Grätzl Christiania. Das alleine ist, so finden wir, schon eine bezaubernd wegweisende Anekdote für dieses Duo. Seitdem haben die beiden schon sechs Alben unter ihren stilecht breiten Gürteln, und soeben erschien ihr siebentes: Pe’ahi. 

Pe’ahi (/peɪˈɑːhiː) ist ein Ort an der Nordküste der Insel Maui im US Bundesstaat Hawaii, und aufgrund der hohen Wellenbreaks ein beliebter Spot zum Wellenreiten. Ja, auch hier bleiben die Raveonettes verdammt stilecht. Der Produzent der Band, Justin Meldal-Johnson, hat sich bei uns gemeldet und berichtet mit großen, verträumten Augen über Albumsessions, die allen Metaphern, die Hawaii und große Wellen so mit sich bringen, gerecht werden. 

‚What I experienced, both during its creation and upon its completion, is a sensation of being “swept away”. The music and its emotional effects are in real control, not the listener. This was the feeling, sometimes even while we were deep in the actual making of it. This album can lift you to exhilarating heights and speed atop its foamy wave crests, where you stand in blazing sunlight. Alternately, there are times when the music threatens to sink you terribly and violently into the lowest, darkest troughs. Back and forth it goes, undulating relentlessly, irresistibly. Joy…pain. Anticipation…dread. The big wave metaphor stands.‘

Und ja, Pe’ahi ist ein berauschendes Album. Titel wie ‚The Rains of May‘ und ‚When Night is Almost Done‘ sprechen Bänder. Oder ‚Z-Boys‘. Justin meldet sich wieder zu Wort: ‚For me, “Z-Boys” might be a personal favorite. On its surface, it would seem to be about the glory days of skater culture in LA. But you will find that it goes further: it speaks of those elusive, fleeting memories that escape just out of reach of your awareness, no matter how hard you try to recapture them. Then, without warning, a memory can re-emerge like a giant thunderclap, with eye-watering detail and cinematic drama, complete with all the joy and pain it may contain‘.

Am 28.10. spielen The Raveonettes im WUK, das Album ‚Pe’ahi‘, in welches man unbedingt schon vorher eintauchen sollte, ist soeben im Juli 2014 auf Beat Dies Records erschienen.