2019
04
Donnerstag April

The Family Crest

Orpheum Graz Orpheumgasse 8, 8020 Graz
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Beginn: 20:00 Uhr
The Family Crest am 4. April 2019 @ Orpheum Graz.
  • The Family Crest

Die Barock-Pop Band The Family Crest entstand als Idee des Komponisten, Sängers und Multi-Instrumentalisten Liam McCormick. Diese wurde 2009 als Aufnahmeprojekt mit Mitbegründer John Seeterlin (Bass) gestartet. “Wir waren damals in einer anderen Band und waren desilliusioniert” erklärt McCormick. “John und ich hatten an diesem Punkt eigentlich vor mit der Musik aufzuhören, aber wir wollten auch etwas veröffentlichen, auf das wir noch Jahre später stolz sein könnten.”

Anstatt die Musik zu verlassen, gingen sie es dieses Mal auf eine andere Art und Weise an. Sie starteten The Family Crest mit einer kühnen und dreisten Vision, um eine musikalische Gemeinschaft zu bilden. “Wir mochten es immer Musik mit anderen Menschen zu machen – ein paar Leute zusammenzubringen und zusammen zu singen. Also machten wir überall Werbung dafür”, sagt McCormick. “Wir posteten auf Craigslist und emailten alten Freunden aus der Schule”. Das Ergebnis war viel größer, als sich das ursprüngliche Duo erwartete, bei der ersten Aufnahme die, die Band produzierte waren 80 Leute dabei. Auf das Drängen der Gast-Musiker, die Songs live performt hören zu wollen, enstand eine Band. “Wir haben mit vielen Leuten zusammen gearbeitet, von Musik-Studenten bis hin zu Leuten die einfach gerne unter der Dusche singen.” ergänzt McCormick. “Es ging viel darum Leuten eine Chance zu geben, sich selbst zu auszudrücken ohne an eine Verpflichtung gekettet zu sein.”

The Family Crest, eine siebenköpfige Kern-Band, mit über 500 “Extended Family”-Mitgliedern, hat bereits ausgiebig durch Nord Amerika getourt, drei EPs und drei Full-Length Alben veröffentlicht, darunter auch ihr von Kritikern gefeiertes “Beneath the Brine” und seit Kurzem, “The War: Act I”, der erste Teil eines Konzept Projekts welches mehrere Medien umfasst. “The War stellt “die nächste Version von The Family Crest” dar, sagt Frontmann und Gründer Liam McCormick, und tatsächlich enthüllt das Album eine Band, die nun mehr in Einheit mit ihrem eigenen groß angelegten barocken Ekletizismus steht.

McCormick ist als Komponist und Arrangeur Autodidakt, seine Einflüsse reichen von Mahler und Shostakovich bis hin zu Miles Davis, Hauschka, Kings of Convenience, Suzanne Sundfør, Villagers und Wilco. Diese kreative Offenheit hat zu einer zusammengehörigen, gänzlich originellen und üppigen Klanglandschaft geführt. McCormick`s Vorliebe Genres zu verbiegen, gepaart mit der Power der Live Performance der Band, hat zu unzähligen Tourneen und Live Sessions geführt, darunter ein NPR Tiny Desk Concert.

„Es gibt immer wieder neue Herausforderungen für alles was diese Band tut,“ meint Liam McCormick. „Wir haben uns immer wieder neue Projekte aufgezwungen, für die wir bis zu einem bestimmten Grad noch gar nicht bereit waren. Aber es hat immer geklappt, also bleiben wir dabei weiterhin so unerbittlich Dinge zu erschaffen.“ Mit mehr Anteilen die bei „The War“ im Gange waren, scheint es, dass die kreative Reise weitergehen und sich ausdehnen wird, vielleicht sogar über die Aufnahmen hinaus.

Liam McCormick, Lead-Gesang, Gitarre, Piano, Komponist
John Seeterlin, Bass, Synths, Gesang
Anthony Franceschi, Drums, Percussion
Laura Bergmann, Flöte, Piano, Percussion, Gesang
George Mousa Samaan, Posaune, Percussion
Owen Sutter, Violine
Charly Akert, Cello