2012
28
Freitag Dezember

Rewired

SASS Music Club Karlsplatz 1, 1010 Wien
Map
Einlass: 23:00 Uhr Beginn: 00:00 Uhr
  • Abendkassa 0.00
  • Vorverkauf 0.00
  • Peter Berg (foreplay“, spreekader / berlin)
  • Bee Lincoln (foreplay”, luos rec. / berlin)
  • Giuseppe Leonardi (rewired)
  • Saunders & d’Estate (040 recordings, rewired)

Peter Berg (foreplay“, spreekader / berlin)
Peter Berg – das bedeutet über 20 Jahre Erfahrung mit elektronischer Musik, sowie Bayrisches Blut und Berliner Herz. Schon zu den Geburtsstunden des Techno zog es Klein Peter in die Münchner Untergrundwelt des Technos, was ihn in den Kreis der damals neuartigen Musik brachte. Inspiriert durch die Pioniere der hiesigen Szene des 80er Nu-Wave à la Depeche Mode, Front 242, Invisible Limits und Kraftw
erk und der nachfolgenden Gesellschaftsbewegung, die diese anstossen, waren es die allwöchentlichen Besuche des ehrwürdigen Ultraschalls auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens München-Riem, die ihn an dieses Genre ketteten. Es war die Magie des Unbekannten, was die Musik und die Menschen miteinander verband, und Energien freisetzte und Synergien bildete. Um seiner Heimat, der Ingolstädter Gegend, den Sound um seine ersten DJ-Helden namens DJ Hell und Lester Jones etwas näher zu bringen, nahm man gerne die 100km Fahrt in Münchens bekanntesten Plattenladen „Optimal“ in Kauf. Fortan konnte man ab 1997 die Berg’sche Mixkunst in den Clubs im Raum Neuburg und Ingolstadt begutachten. Zeitgleich mit dem Umzug in die Techno-Metropole Berlin 2002 entsprang auch die monatliche Reihe „Tanzabend“ in Ingolstadt. Der Sound hielt sich über die Jahre hinweg und konnte als „strictly Techno“ betitelt werden. Nach einer schöpferischen Pause und einigen Neuformierungen, war Peter Berg mit Paul Schulleri und Eiblonski 2009 Gründungsmitglied der Künstlerkollektivs „Spreekader“, was sich rasch in die Herzen der Berliner Crowds spielte. Maßgeblichen Anteil dabei hatte die Eventreihe „TANZ ODER GAR NICHT“ – bunt wie Konfetti schwebend wie Seifenblasen. Neben der eigenen Veranstaltung „Schallkorallen“ im Tresor Club, wurde parallel dazu auch fleissig im Erlanger Klanghaus die Veranstaltungsreihe „Tek-nik“ mit seinem Spezi Dypeerl etabliert. Erste produktionstechnische Kooperationen mit Paul Schulleri schubsten ihn zu seinem ersten Realease auf Matt Minimal’s Butane Records Ende 2010. Folgerichtig spielt er von nun an quer durch die Berliner Clubszene und Anfragen von ausserhalb lassen nicht lange auf sich warten. Sein grundsolide groovender Techhouse mit dem Hang zu grubengrabenden Basslines machen ihn zu einer Kapazität des Dancefloors. Nicht zu unterschätzen sind die über 20 Jahre Techno-Erfahrung, was ihn zu Ausflügen in die Gefilde des Minimalhouse und von treibend-rhythmischen 4/4-Takten bewegt – sensibilisiert auf die Audienz.